… und:  „Bei uns Zuhause“ – Köln-Stammheim.

Bereits vor Jahren kam bei mir die Idee auf, eine neue Kameraausrüstung zu kaufen, mit Corona und den dadurch stark reduzierten Urlaubsreisen in den letzten Jahren hatte ich die Idee jedoch erstmal nicht weiterverfolgt. Die Smartphones setzten in der Zeit auch in der Fotografie ihren Siegeszug fort, und im letzten Schweizurlaub blieb erstmals bei mir die schwere Spiegelreflex auf dem Hotelzimmer. Nicht an einem Tag konnte ich mich aufraffen, den Fotorucksack mitzunehmen,  alle Fotos wurden mit dem Iphone gemacht. Damit kam die Idee einer neuen, leichten, spiegellosen Kamera mal wieder auf, und so fuhr ich Anfang Februar eines Morgens nach Düsseldorf und wenig später war ich stolzer Besitzer einer neuen Sony Alpha 6700.

Mit der Kamera alleine kann man nicht viel anfangen, schon der Transport ist ein bisschen schwierig, denn der bislang verwendete Fotorucksack war nicht mehr zweckmäßig, da viel zu groß. Als erstes stand daher der Kauf einer neuen Tasche auf dem Programm. Am Rosenmontag war dafür Zeit, da Stephan nicht arbeiten brauchte. Einkaufen in den Innenstädten in Köln und Düsseldorf ist an diesem Tag jetzt nicht so gut möglich, deswegen ging es ein paar Kilometer nordwärts, im Ruhrgebiet ist man nicht so feierwütig. Und ganz wichtig, bei dem Ausflug wurde dann die Kamera erstmals getestet, und deswegen gibt es nach diesem fürchterlich langen Text jetzt auch Fotos:

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Und dann ist da noch der jährliche Ausflug mit der „Moselgruppe“ an eben jenen Fluss. Vorgenommen hatten „wir“ uns diesmal viel, eine Fahrt mit der Bahn nach Luxemburg wurde für den samstäglichen Ausflug favorisiert. Falls nicht, sollte es mit dem Ausflugsdampfer nach Cochem und zurück gehen. Aus Beidem ist nichts geworden, denn dazu hätten wir ziemlich früh aufstehen müssen. In Cochem waren wir allerdings, hingefahren sind wir gegen Mittag mit dem PKW.

Cochem ist nun wirklich ein touristischer Hotspot an der Mosel. In der obersten Etage des Parkhauses an der Endertstraße fanden wir noch ein paar Plätze für unsere Autos, dann haben wir uns einmal durch  die Massenquer durch die Innenstadt geschoben bis zum Marktplatz und weiter bis zur Reichsburg hoch und wieder zurück. Ein paar Fotos gibt es als Ausbeute:

In Zell hatten wir diesmal ein Appartement näher an der Ortsmitte. Vom Balkon aus hatten wir einen schönen Blick, wie das Schiff morgens am Anleger auf uns wartet – vergebens.
Szenenwechsel nach Cochem: Auf dem Weg vom Parkplatz in die Stadt kommen wir zum Enderttor in Cochem

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Und noch einen Ausflug gab es, auf die Schwäbische Alb. Der war nicht sonderlich anstrengend, wir fuhren ziemlich viel mit dem PKW und liefen nur sehr wenig. Zwei Ziele hatten wir ausgesucht, die Bärenhöhle und das Schloss Lichtenstein.

Die Schwäbische Alb ist nun von vielen Höhlen durchzogen, einige davon sind als Schauhöhlen allgemein zugänglich. Zwei der bekannteren sind die Bärenhöhle und die Nebelhöhle in der Gemeinde Sonnenbühl südlich von Reutlingen, in der Bärenhöhle wollten wir einmal vorbeischauen.

Dort angekommen, werden wir von überfüllten Parkplätzen begrüsst. Ursache dafür ist allerdings nicht die Höhle, sondern der sich darüber befindliche Freizeitpark Traumland. Der Andrang zur Höhlenbesichtigung hält sich stark in Grenzen.

Der Eingang zur Bärenhöhle

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In Böblingen angekommen, blieb uns das nicht so optimale Wetter, das wir am zweiten Tag in Kassel und auch in Wallenstein erleben konnten, treu. Den größten Teil der Woche blieben wir daher zuhause und brachten die Wohnung mal wieder auf Vordermann. Zwei Ausflüge gab es, die ich hier kurz vorstellen möchte.

Zunächst am Montag mal wieder eine Wanderung im Schönbuch. Liefen wir sonst von Bebenhausen nach Hohenentringen, starteten wir der Abwechslung halber diesmal in Entringen an einem Parkplatz unterhalb des Schlosses Hohenentringen. Den komplett asphaltierten Weg nach Bebenhausen und zurück abzulaufen fanden wir etwas langweilig und wollten einen kleinen Umweg machen. Der Bogen führte uns nach Norden bis zum Großen Goldersbach und das war etwas weiter als gedacht, so das wir uns von der Idee, bis Bebenhausen zu laufen, verabschiedeten und uns auf den Rückweg machten. Selbst der Weg durch Tal,erschien uns zu weit und so liefen wir ab der Teufelsbrücke entlang des Neuen Jägerweg den Berg hoch und die Happsteige wieder herunter. Knapp 15 Kilometer war die Strecke insgesamt lang.

Die Route (Kartengrundlage © Openstreetmap Mitwirkende)
Vor dem Wegweiser am Parkplatz Saurucken

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Nach Frühstück und Auschecken geht es los und wir machen uns auf den Weg nach Wallenstein. Der Einfachheit halber geht es komplett über Landstraße und ich schätze, so eine Stunde hat es gedauert, bis wir dort ankommen. In der Ortsmitte parken wir, das ist dort nun wirklich kein Problem, und schauen uns um:

Und da bin ich, mitten in Wallenstein. Inzwischen gibt es eine Bushaltestelle, aber Busse halten hier trotzdem nicht. Es ist eine Rufbuslinie und man nutzt Sammeltaxis.

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Für den heutigen Tag hatten wir uns den Bergpark Wilhelmshöhe vorgenommen. Nur war das Wetter leider völlig unkooperativ. Die Wolken hingen so tief, das wir vom Hotel aus den Herkules nicht sehen konnten. Leichter Regen rundete dies ab.

Nach dem Frühstück gab es daher erst einmal ein Ersatzprogramm: Wir erkunden das Straßenbahnnetz in Kassel. In den letzten Jahren, eigentlich Jahrzehnten, hat sich dort viel verändert, seit 1992 wurden mehrere Neubaustrecken in der Stadt und in die Nachbarorte jenseits der Stadtgrenze gebaut. Zwei davon haben wir abgefahren. Als erstes ging es mit der Linie 1  von Wilhelmshöhe quer durch die Stadt nach Vellmar. Früher war die Endstation an der Holländischen Straße, von 2008 – 2011 wurde die weiterführende Strecke nach Vellmar Nord gebaut.

Die Endstation in Vellmar Nord.

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Und so haben Stephan und ich dann von Köln nach Böblingen den Umweg über Kassel genommen und uns für zwei Tage dort im „FischerS“ Hotel in Wilhelmshöhe einquartiert. Ich wollte nochmal den Bergpark Wilhelmshöhe besichtigen, und auf der Fahrt von Kassel nach Böblingen war dann ein Stop in Wallenstein geplant.

Kassel erreichten wir ziemlich früh um 12:30 Uhr, viel zu früh um im Hotel einzuchecken. Wir parkten trotzdem dort in der Nähe, und entschieden uns für einen Spaziergang in die Innenstadt. Dabei kamen wir erstmal am Hotel vorbei, dann ging es weiter entlang der Wilhelmshöher Allee bzw. Goethestraße.

Das Hotel FischerS

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Wir wollten ein bisschen raus und meine Idee war „Schiff fahren auf dem Rhein“. Das ist in Köln nicht mehr ganz so einfach, direkt ab Köln gibt es eigentlich nur noch einstündige Rundfahrten nach Rodenkirchen. In Bonn ist es etwas anders, dort beginnt das Siebengebirge und das Angebot ist entsprechend höher.

Also wurde das Auto angeschmissen und die etwa 40 Kilometer dorthin recht schnell überwunden. Wir parkten in Beuel auf der rechten Rheinseite und marschierten dann über die Kennedybrücke zur Anlegestelle „Alter Zoll“ am Opernhaus.

Vier Stunden dauert die Tour nach Linz und zurück an Bord der „Poseidon“, hier ein paar Bilder davon:

Da sind wir auf dem Schiff und warten schwitzend auf die Abfahrzeit

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Am letzten Tag steht noch der Versuch einer weiteren Hafenrundfahrt auf dem Programm. „Versuch“ deshalb, weil es ein bisschen unwahrscheinlich erscheint, das die Fahrt stattfindet. Neben den Rundfahrten auf dem Jadebusen mit der „Harle Kurier“ gibt es einen weiteren Anbieter, der mit einer Hamburger Hafenbarkasse Fahrten durch den Innenhafen verspricht. Allerdings ist wohl noch Winterpause. Etwas deutlicher hätte man das im Schaukasten an der Abfahrtstelle schon kenntlich machen können.

Es gibt daher noch einmal eine Teepause auf der Südstrandpromenade und um 13:30 Uhr geht es ab auf die Autobahn Richtung Süden. Die Fahrt verläuft problemlos und um 17:00 Uhr ist Köln wieder erreicht.

Noch ein paar Fotos:

Diverse Wasserstände und Deichhöhen sind hier am Parkplatz veranschaulicht

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Nun liegen Marine Schiffe nicht nur im Hafen, sondern fahren dann uns wann auch auf die See. Für die Marine Leute unter uns musste daher unser Kurztrip auch eine Hochseeschiffahrt enthalten. Was bot sich mehr an als eine Fahrt zur einzigen deutschen Hochseeinsel – Helgoland.

Ein vorweggenommenes Fazit aus meiner Sicht: Die Insel hat sich ja in jahrzehntelanger Arbeit einen Ruf als Hochburg der deutschen Butterfahrten erworben und entsprechend ein reichlich schlechtes Image, aber alles in allem war es ein ganz netter Ausflug. Dazu beigetragen hat natürlich auch das super Wetter mit strahlendem Sonnenschein den ganzen Tag lang.

Ausgangsort der Schiffstour ist Cuxhaven. Das ist nun ein leider paar Kilometer von Wilhelmshaven entfernt, genauer gesagt 120, und mit gut 1 1/2 Stunden Fahrzeit muss man rechnen. Um rechtzeitig zur Schiffsabfahrt da zu sein, brechen  wir entsprechend früh auf, das Frühstück im Hotel fällt aus und bereits um 7 Uhr sind wir unterwegs. Da einige noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen wollten, suchten wir noch nach einem Edeka Markt ausgerechnet im Hafengebiet in Cuxhaven. Letztendlich stellte sich der Markt als Phantom in Google Maps heraus. Wir brauchten daher 2 Stunden und um 9 Uhr sind wir auf dem Parkplatz direkt am Fährhafen in Cuxhaven.

Da liegt sie vor uns, die MS Helgoland, 2015 gebaut

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… zu Wasser und zu Lande

In Wilhelmshaven gibt es natürlich mehr Marine als nur das Museum, im Prinzip verdankt die Stadt ihre Existenz der Marine. 1869 wurde sie als preußischer Kriegshafen eingeweiht und auf den Namen Wilhelmshaven getauft.

Heute findet sich dort der größte deutsche Marinestützpunkt. Der ist jetzt natürlich nicht so einfach zu besichtigen, die Hafenrundfahrten mit der „Harle Kurier“ führen aber durch den Vorhafen an der vierten Einfahrt vor der Seeschleuse, dort liegen die großen Kriegsschiffe.

Eine Hafenrundfahrt stand daher auch auf dem Programm unserer Gruppe, gestern hatte es nicht mehr geklappt, die erste Abfahrt um 11 Uhr wollten wir heute nun nutzen.

Da die Schiffe gestern nachmittag bei schönstem Sonnenschein recht voll waren, waren wir äußerst pünktlich bereits Viertel nach 10 am Fahrkartenschalter und mussten erfahren, das wir die Ersten waren und das Schiff nur bei mindestens 20 Passagieren ablegt.

So viele (und noch ein paar mehr) trudelten dann aber doch noch ein und es ging los. Das Wetter war heute morgen wieder nicht so schön, bewölkt, eher kalt und ich glaube ein paar Regentropfen gab es auch:

Unterwegs: An der Kaiser Wilhelm Brücke blicken wir wieder auf das Hafenbecken des Marinemuseums  mit dem Zerstörer „Mölders“ im Marinemuseum

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Um diese Tour zu verstehen, muss man wissen, dass sich drei der Teilnehmer (Stephan, Jörg und Uwe) während ihrer Bundeswehrzeit bei der Marine kennengelernt hatten. Erinnerungen an diese schöne Zeit vor inzwischen mehr als dreissig Jahren standen auf der Reise häufig im Vordergrund. Wilhelmshaven war da ein geschickter Zielort, nicht nur, dass Einige hier zeitweise stationiert waren, auch findet sich hier das Marinemuseum mit einigen Schiffen, auf denen man damals Dienst geschoben hatte.

Freitag Mittag ging es los. Sechs Personen waren wir insgesamt, die wir auf zwei Autos aufgeteilt hatten, also sammelten Stephan und ich unseren Mitfahrer (Jörg) ein und dann ging es die Autobahn hoch immer nach Norden. Wir waren recht früh losgefahren und schafften es daher im Gegensatz zu den Anderen vor dem Regen herzufahren und waren recht schnell so gegen 17 Uhr in Wilhelmshaven an unserem Hotel, dem recht preisgünstigen B&B Hotel.

Als erstes die große Übersicht: Dies ist Wilhelmshaven, unser Hotel liegt in der (abgeschnittenen) Kurve zum Südstrand unten links. Die Touristen konzentrieren sich am Südstrand unten rechts an der Kaiser-Wilhelm-Brücke, dort findet man die Highlights wie Aquarium, Marine Museum usw.  Die Innenstadt liegt nördlich jenseits des Großen Hafens, der große grüne Fleck ist der Kurpark.

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Tja, 2023 entwickelt sich nicht so gut. Aus persönlichen und familiären Gründen sieht es so aus, als wären längere und größere Reisen unmöglich. Ein paar Auszeiten können wir uns allerdings gönnen.

In der ersten Jahreshälfte ging es dabei nach Norden, an die Nordseeküste. Als erstes  im April ein langes Wochenende in den Niederlanden. Nicht in unserem (irgendwie) Lieblingsort Zandvoort, sondern ein paar Kilometer weiter nördlich in IJmuiden. Das besondere war dabei die Übernachtung. Seit 2018 baut man dort an einem „Eco Resort“ mit inzwischen gut 30 Tiny Houses. Und da Tiny Houses seit einiger Zeit überall gehypt werden, waren wir etwas neugierig geworden und wollten wir diesen Übernachtungsstil mal ausprobieren. Es ist ja auf jeden Fall eine Abwechslung von den doch immer gleichen (mal etwas besseren, mal etwas schlechteren) Hotelzimmern.

Wir bleiben an der Nordsee, Im Mai ging für ein weiteres langes Wochenende wieder dahin, aber diesmal an die deutsche Nordseeküste. Wie es dazu kam ist eine fürchterlich lange Story, die im Prinzip Anfang 2020 begann, und damit niemand beim Lesen einschläft erzähle ich sie besser nicht. Jedenfalls waren wir hier nicht alleine, insgesamt waren wir mit sechs Personen unterwegs, zum Teil Freunde Stephans aus seiner Bundeswehrzeit bei der Marine, und darum ging es dann auch im Wesentlichen bei dieser Fahrt.

Und, gibt‘s noch mehr Urlaub dieses Jahr?

Ja klar doch. Zwei Wochen hatten wir Ende Juli/Anfang August. Was daraus geworden ist? Zwei Tage Zwischenstopp in der Mitte Deutschlands, auf dem Weg von Köln nach Böblingen in Kassel und dann noch ein paar Ausflüge ab Böblingen. Das Ganze läuft unter dem Titel „Wallenstein“. Um die deutsche Geschichte (den Feldherrn des 30jährigen Krieges) oder hohe Literatur (u.a. Schillers Trilogie über ihn) geht es hier nicht, gemeint ist der kleine Ort im Knüllwald südlich Kassel, der früher mal (als man in Pensionen, deren Zimmer mit „fl. k. W.“ angepriesen wurden, übernachtete) eine Hochburg des Kleinbürgertourismus war.

Das „r“ hat die Jahrzehnte nicht überlebt – sowas kaufte man damals als Souvenir.

Wie komm ich ausgerechnet auf dieses Kaff? Es könnte sein, das dort noch Verwandte von mir leben. Der Kontakt ist jedenfalls bereits vor Jahrzehnten abgebrochen. Aber aus der Kindheit ist mir in Erinnerung, das meine Großmutter jedes Jahr im Sommer mehrere Monate dorthin verschwand, um bei der Bewirtung der Urlaubsgästen zu helfen. Und noch früher war meine Mutter während des Krieges zeitweise dort und erzählt noch immer davon. Auch ich wurde wohl in den 60er Jahren dorthin mitgenommen, an die größte Attraktion des Ortes, das Freibad, kann ich mich noch erinnern. Die Autobahn führt nun ziemlich nahe am Ort vorbei, und auf einer Fahrt von Stuttgart nach Hannover kam mir an der Ausfahrt Homberg/Efze die Idee „Hier müsste ich mal vorbeischauen, vielleicht erkenne ich irgendwas wieder“. Und das haben ich und Stephan nun umgesetzt.

Tja, und (etwas) größeren Urlaub gab es dann doch noch im Oktober. Eine Woche Urlaub konnten wir uns freimachen, aber wirklich nur knapp. Mach einer Vereinsveranstaltung am Samstag sollte es Sonntag morgens früh losgehen bis zum folgenden Samstag, denn am Sonntag drauf  stand für Stephan schon wieder eine Dienstreise an.  Da wir noch die Reste des Sommers genießen wollten, geht es nicht nach Norden, sondern in die entgegengesetzte Richtung. Bis zum Mittelmeer sind wir aber nicht gekommen, kurz vorher, im Tessin bzw. in Mailand, war Schluss. Übernachtet haben wir, wie im letzten Jahr, im ‚Hotel und Lounge Lago Maggiore‘ in Locarno.

Heute stand die Stadt Koblenz auf dem Programm. Eigentlich wollten wir vom Hotel aus entlang der Mosel in die Stadt laufen, aber Stephan vermutete es sei kein sonderlich schöner Weg und so nahmen wir das Auto. Die als Ziel angepeilte Tiefgarage am Schloss war auch schon voll, wir fuhren daher weiter und landeten in der Tiefgarage unter dem Josef-Görres-Platz.

Ans Tageslicht gekommen, begrüßt uns der Brunnen auf dem Platz mit der Historiensäule (1992 zur 2000-Jahr-Feier gestiftet)

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Die Stadt Bad Ems irritierte mich immer wieder, vor allem aufgrund des Auto-Kennzeichens „EMS“, das ich irgendwie mit dem Fluss Ems verband, mit dem die Stadt nun wirklich gar nichts zu tun hat. Das sie an der Lahn liegt, habe ich dann irgendwann nachgeschlagen, und das die Stadt eines der berühmtesten Heilbäder Deutschlands war oder ist, noch später gemerkt.

Nun, Koblenz ist nicht so weit weg, und damit stand ein Besuch dieses arglistigen Städtchens heute auf der Tagesordnung. Wir machten uns nach dem Frühstück auf den Weg und die Strecke ist recht schnell zurückgelegt. Auf der Suche nach einem Parkplatz landeten wir, von Westen kommend, nahe des Kurparks in der Victoriallee, mit der Emser Therme und einer großen Reha-Klinik, und dort dann in der Tiefgarage der Emser Therme.

Unser Rundgang startete dann nach Osten zum Kurpark hin:

Villen an der Victoriaallee

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Für den heutigen Montag war ab Mittag schlechtes Wetter mit Regen angesagt, daher planten wir keinen großen Ausflug, sondern entschieden uns Morgens für einen kleinen Spaziergang moselaufwärts ins benachbarte Dorf – Güls. Für den Nachmittag war dann die Erkundung des Wellnesbereichs vorgesehen. Nach dem Frühstück brachen wir also auf und kamen gerade mal 200 Meter weit. Der Uferweg endet ohne vorherige Ankündigung am Gelände eines Wassersportvereins, und dort mag man es wohl nicht wenn man sich über ihre Zufahrt zur Bundesstraße durchschlägt.

Hier war vorläufig Ende. Der Blick geht moselaufwärts nach Güls mit Eisenbahnbrücke (links) und den Türmen der St. Servatius Kirche rechts

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Nach der Besichtigung des Bunkers ging es für Stephan und mich weiter an die Mosel für den zweiten Teil des Urlaubs, den Wellness-und Gourmeturlaub. Ausgesucht hatten wir uns das „Fährhaus“ in Koblenz. Es liegt in Metternich einige Kilometer moselaufwärts vom Deutschen Eck und ist ein ziemlich neues Design-Hotel. Stephan kannte es von einer Dienstreise und hatte es in guter Erinnerung. Das Fazit gleich vorweg: Unsere Erwartungen hat man nicht ganz erfüllt.

Die ausgewählte Strecke von Kall nach Koblenz ging komplett über Landstraßen quer durch die Eifel und führte auch am Nürburgring vorbei – da siehts ja aus wie in einem Gewerbegebiet einer Großstadt.

Gegen 17 Uhr waren wir am Hotel, checkten ein und bezogen unser Zimmer. Der Eindruck des Hotels selber ist sehr gut. Architektur und Design außen und innen sind beeindruckend. Das Zimmer ist gut und funktionell eingerichtet mit ausreichend Sitzmöbeln und einem bequemen Bett. Die Klimaanlage geht leise und effektiv zu Werke und ist auch nötig, denn unser Zimmer ist auf der Sonnenseite. Wir hatten eines der Zimmer mit  Balkon gebucht (kostet natürlich Aufpreis), der ist ganz nett aber nicht unbedingt notwendig ist. Soweit waren wir sehr zufrieden.

Was ich nicht leiden kann ist eine Minibar, für die ich recht großzügig das Attribut „Abzocke“ vergebe (statt „nicht kostendeckender Service“ wie die Hoteliers). Ein leerer Kühlschrank für eigene Getränke wie in den USA in praktisch jedem Hotel anzutreffen gefällt mir wesentlich besser. Zum Glück geht der Trend auch in Deutschland in diese Richtung – hier leider noch nicht.

Da sind wir – auf dem Balkon des Zimmers mit Blick auf die Mosel

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Als erstes stand das traditionelle Moselwochende unseres Kölner Freundeskreis an. Wie erwähnt, nicht an der Mosel, sondern in der Eifel und auch arg verspätet, eigentlich war es für Oktober 2021 geplant. Stephan hatte  am Freitag Urlaub genommen, daher konnten wir uns frühzeitig auf den Weg machen. Die Wartezeit bis zum Eintreffen der Anderen verbrachten wir im Mühlenpark in Kommern.

Im Bistro im Mühlenpark Kommern

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Bei Stephan stand mal wieder eine Dienstreise an, und das verschaffte mir einen zweitägigen City-trip nach Berlin. Los ging es am Sonntag, mittags machten wir uns von Köln aus mit dem ICE auf nach Hannover, wo wir einigermassen pünktlich so um 16:30 Uhr eintrafen und dann zu unserem Hotel marschierten. Dies war das ‚me and all‘ Hotel, die Kette hatten wir bereits bei unserem letztjährigen Trip nach Norddeutschland in Kiel kennengelernt und waren begeistert.

Nun, in Hannover hat man dieser Begeisterung einen guten Dämpfer verpasst. Das lag zum einen am Zimmer, das wir diesmal sehr unpraktisch fanden. Durch einen hereinragenden Lüftungsschacht war es am Bett ziemlich eng, während es an der Tür eine große und eigentlich nutzlose Freifläche gab. Und der ins Zimmer ragende freistehende Waschtisch viel auch nur als Hindernis auf. Und was uns in Kiel nicht aufgefallen war, da wir dort am Montag angereist waren: Sonntags ist der Service in den ‚me and all‘ Hotels wohl überall stark eingeschränkt, selbst einen Drink haben wir nur ausnahmsweise bekommen, da vorher eine Veranstaltung war, wie man mir umfangreich erklärte. Und, machen wir die Liste voll, das Frühstück war auch nicht so besonders.

Design können sie ja – der Flur

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Das war der kurze Wellnessurlaub, am Samstag ging es auf die über 500 km lange Rückreise nach Köln, die wir trotz hohem Verkehrsaufkommen einigermassen gut und schnell hinter uns brachten.

Ausruhen konnten wir uns aber nicht, es ging gleich weiter. Schon am Montag gab es für Stephan eine Dienstreise, und als Vorbereitung darauf fuhren wir bereits am Sonntag weiter von Köln nach Hannover. Und weil sie so schön sind, hier zwei Fotos von unserem abendlichen Spaziergang nach der Ankunft:

Sonnenuntergang am Maschsee

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Die Arbeit musste heute unser Auto leisten. Wir machten eine etwas größere Schwarwaldrundfahrt von ca. 80 km Länge, als Erstes ging es nach Todtmoos. Der Grund dafür war einfach. Bekannte hatten sich dort eine Ferienwohnung gekauft und wir waren neugierig, wie es dort wirklich aussieht. Da wir es nicht schafften, am Wochenende aufzutauchen, konnten wir sie nicht treffen und so war mehr wie ein Blick aufs Haus und den Eingang nicht drin.

Von dieser Aktion zeugt das folgende Foto, das den Blick auf Todtmoos mit der Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau“ zeigt.

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Heute war der „große“ Wandertag. Als Vorbemerkung muss ich jedoch sagen, dass Stephan und ich uns beide während des Aufenthalts nicht ganz wohl fühlten. Ich fühlte mich allgemein schlapp, Stephan hatte dazu Probleme mit dem Magen. Ursache mag die Höhe von knapp 900 Meter in Häusern gewesen sein, dass ist doch erheblich höher als Köln mit seinen 50 Metern und auch Böblingen liegt „nur“ auf etwa 450 Meter Höhe. Darüberhinaus hatte Stephan die – sehr lecker schmeckende –  „Ingwer-Limonen“-Limonade eines Schwarzwälder Mineralbrunnens im Verdacht, ihm nicht zu bekommen.

Jedenfalls, die auf der Hotel Webseite vorgeschlagene Wanderung nach St. Blasien haben wir nur abgekürzt ausgeführt, hin- und zurück gingen wir die gleiche Strecke nördlich der Straße, statt zurück südlich entlang des Albstausees zu laufen.

Anfang März ist die Landschaft im Hochschwarzwald jetzt auch nicht richtig inspirierend. Der Schnee ist schon weg, das Gras der Wiesen braun und platt am Boden und alles noch sehr kahl.

Die ersten Fotos vom Anfang der Wanderung, bereits kurz nach Verlassen von Häusern hat man einen Blick auf den Dom in St. Blasien:

Die Schwarzwaldlandschaft sieht zwischen Winter und Sommereher kahl aus
Dies ist die Wittlisberger Kapelle oberhalb Häusern

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Wir sind also unterwegs nach Häusern.

Gestartet sind wir in Böblingen, wo wir uns bereits seit dem Wochenende aufhielten. Und da Google Maps die Fahrzeit mit etwa 2 Stunden berechnet hat und der Check-in ab 15:00 Uhr möglich sein soll,  sind wir um ca. 13:00 Uhr aufgebrochen. Zunächst Tanken und dann ging es die A81 südwärts. Aber nicht wirklich lange, bei Villingen-Schwenningen müssen wir abbiegen und dann geht es erst über zumeist gut ausgebaute, manchmal aber auch schmale Straßen in den Schwarzwald. Donaueschingen,  Wutachschlucht, Bonndorf und Schluchsee sind die Zwischenpunkte, und tatsächlich war es kurz vor Drei als wir in dem Ort ankamen.

Kurz vor der Ankunft am Hotel gab es noch einen Stop am Orteingang

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„Zuhause“ will ich nicht nochmal im Titel für das Jahr haben, obwohl es derzeit – es ist gerade März – nicht nach großen internationalen Reisen aussieht.

„Wellness- und Gourmeturlaub“ könnte es treffen, den ersten haben wir jedenfalls gerade hinter uns, drei Tage im Hotel Adler in Häusern im Südschwarzwald. Und auch der nächste ist schon gebucht, im Mai geht es ins „Fährhaus“ nach Koblenz. Was danach kommt – mal schauen. Weiterlesen

… und später auch durch Münster (in Westfalen).

Aber ganz langsam, Rheinland first. An diesem Sonntag entschieden wir uns über Mittag für einen kleinen Ausflug ins (nur für Kölner) verbotene nördliche Nachbardorf, um da mal ein bisschen herumzufotografieren. Das Ganze war als Versuch in Architekturfotografie gedacht, und die Ergebnisse stelle ich hier mal vor. Die meisten Fotos sind daher farblich nichrt original sondern bearbeitet, und das Format ist nicht fürs Bloglayout optimiert. Draufklicken lässt ein aber ein das Browserfenster ausfüllendes Foto erscheinen.

Ausgesucht hatte ich mir als Startpunkt nördlich der Altstadt den Ehrenhof. Das ist ein expressionistisches Gebäude- und Gartenensemble, 1925-26 errichtet. Damals gab es in Düsseldorf eine große Ausstellung: „GeSoLei“. Große Ausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen Düsseldorf heisst das, es war die größte Ausstellung in der Weimarer Republik.

Fotografieren am Ehrenhof war dann aber nicht, Bauzäune, Abdeckplanen und Dixi-Klos beherrschten das Bild.

Nun denn, wir fuhren zur vorher bei Google ausgesuchten nächstgelegenen Tiefgarage unter der ehemaligen Eon Zentrale, in der nun das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz residiert, machten uns die Treppen herauf ans Tageslicht und schauten uns um:

Die Rückseite des Kunstpalastes, gegenüber der Rückseite des Ministeriums, mit dem Robert Schumann Saal

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Die Rückfahrt war dann auch recht entspannt. Nach dem Früstück checkten wir aus und machten uns auf die kurze Strecke zum Hauptbahnhof. Da hatten wir dann fast eine Stunde Wartezeit bis zur Abfahrt des Zuges. Der war ziemlich pünktlich, und ansonsten gilt das auf der Hinfahrt Gesagte: Nervende Ansagen und schlechter Service aus dem Bordrestaurant.

Zum Abschluss noch zwei Fotos aus Böblingen, bevor wir am folgenden Donnerstag nach Köln zurückfuhren, gingen wir Mittwoch Abend noch einmal Essen:

Der „Reussenstein“

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Der Tag startet mit dem Frühstück, und da gibt es noch eine Anekdote aus dem Hotel. Gestern Abend machte man beim Check-In einen ziemlichen Aufstand bezüglich des Frühstücks, da ja aufgrund von aufgrund Corona nur gaaaanz wenig Platz vorhanden wäre. Wir bekamen aber einen Stempel „Frühstückszeit 8:00 Uhr“ auf den Zimmerausweis. Als wir heute morgen ankamen, war zwar jede Menge Platz im Raum, wir aber nicht auf der Liste, da man uns tatsächlich nur ‚Stand By‘ gebucht hatte. Wir durften uns dann aber doch setzen. Die Qualität des Frühstücks überraschte uns dann positiv, der Buffetbereich war aber ziemlich eng.

Für den Tag stand ein Spaziergang durch Kontorhausviertel,  Speicherstadt und Hafen City auf dem Programm. Wir wollten den Weg zur Elbphilharmonie erkunden. Die stand als eigene Attraktion auf unserer To-Do Liste, für den Abend hatten wir uns Konzertkarten gebucht. Nach der Erkundung ded Weges zur Elbphilharmonie wollten wir eventuell eine Hafenrundfahrt ab den nahen Landungsbrücken machen, was dann auch so geklappt hat.

Das Hotel gehört wohl schon zum Nordende des Kontorhausviertel. Dies besteht aus großen, bis zu zehngeschossigen Bürohäusern (damals hanseatisch „Kantor“ genannt), die zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gebaut wurden. Der zentrale Teil des Viertels liegt rund um den Burchardplatz (Quelle dieser Sätze und weitere Infos: Wikipedia).

Eines der bekanntesten Häsuer ist das 1922-24 von Fritz Höger errichteten Chilehaus. Hier die Südfassade

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Einen Ausflug mit den Fördeschiffen nach Laboe hatten wir für heute eingeplant, am späten Nachmittag sollte es dann nach Hamburg gehen. Der Fahrplan der Schiffe harmonierte mit unserer Frühstücksplanung nicht so ganz, das erste Schiff war zu früh, bis zum zweiten um 10:50 Uhr war es eine ziemliche Pause. Wir waren also „sehr rechtzeitig“ am Anleger und hatten genug Zeit, uns dort umzusehen.

Warten auf dem Anleger der Fähre

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