Das ist jetzt wieder ein Tag, über den nicht allzu viel in meinem Gedächtnis haften geblieben ist.

Viele Gäste gab es im „Cedar Manor House“ nicht, neben uns waren dort noch zwei ältere Damen, welche die Tage wohl mit der Besichtigung von Parks und Gärten verbrachten. Irgendwie kam daher bei mir die Idee auf, mal so einen formalen englischen Garten zu besichtigen, und das haben wir dann heute r gemacht.

‚Holker Hall and Gardens‘ war unser Ziel. Das Haus selber kann auch besichtigt werden, war aber nur am Nachmittag geöffnet, uns blieb daher nur der Gang durch die Gärten:

Der Weg zum Haus, hinter dem Zaun der umgebende Park

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Heute standen zwei Ziele auf dem Programm, als erstes mal wieder eine Bootsfahrt, und zwar auf dem Ullswater, dem zweitgrößten See im Lake Distrikt. Er liegt nicht weit nördlich von Windermere, aber die Straßen sind mal wieder schmal und führen über den 454 Meter hohen Kirktstone Pass.

Wir waren früh unterwegs und kamen rechtzeitig zur ersten Abfahrt in Glenridding am Südende des Ullswater an.

Abstieg des Kirkstone Passes zum „Brothers Water“ hin

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Für den heutigen Tag hatten wir uns den Hardknott Pass als Hauptattraktion ausgesucht.  Dies ist ein Gebirgspass zwischen dem Lake District und der irischen See, die Straße führt nach Ravenglass an der Küste. Mit einer Steigung von bis zu 30% zählt sie zu den steilsten Straßen in England.

Zunächst fahren wir aber durch den waldreichen Teil des Lake Distrikts und dann nördlich entlang des Connington Waters, bevor wir dann die spektakuläre Passstraße in Angriff nahmen.

Auf der Westseite des Passes, im Eskdale Tal, stösst man dann auf die ‚Ravenglass & Eskdale Railway‘. Diese wurde 1873 als Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 3 Fuß (915mm) gebaut, 1913 aufgegeben und von einem Hersteller von Miniatur (Gartenbahn) Lokomotiven ab 1915 als Teststrecke benutzt und dabei auf eine Spurweite von 15 inch (381mm) umgebaut.

Inzwischen ist es eine Museumseisenbahn, die Fahrzeuge sind auch überwiegend historisch, und im Masstab 1:3 verglichen mit „echten“ Eisenbahnfahrzeugen. Knapp 12 km ist die Strecke lang.

Wir entschieden uns für eine  Hin- und Rückfahrt mit der Bahn. Unser Zug wurde übrigens von der Dampflok „Northern Rock“ gezogen, einem Neubau von 1976.

Danach ging es mit dem Auto die Straße entlang der Bahn weiter zur Küste, etwas nach Norden, vorbei an der englischen Atomanalage Sellafield, und dann wieder über die Berge und an weiteren Seen vorbei zurück nach Windermere.

Und hier jetzt die Fotos:

Unterwegs auf der linken Seite – bei den schmalen Straßen sieht man das fast nicht auf dem Foto

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Dieser Tag war der Erkundung des Lake Windermere vorbehalten. Wir marschierten wieder nach Bowness-on-Windermere und erwarben eine Tageskarte für die Schiffe auf dem See. Der Lake Windermere ist ein länglicher See (17 km) in Nord-Süd Richtung gelegen und übrigens der größte See Englands. Bowness-on-Windermere liegt dabei etwa in der Mitte, die Schiffe fahren also eine Nordroute und eine Südroute. Für uns ging es zunächst nach Norden.

Warten auf die Abfahrt: Boote an der Promenade in Bowness-on-Windermere

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Ziemlich früh kam die Fähre in Newcastle an und wir wurden in den Linksverkehr entlassen. So früh am Montag Morgen war noch nicht viel los, wir nutzten einen Geldautomaten im nahegelegenen Einkaufszentrum um ein paar Pfunde zu besorgen und machten uns dann auf den Weg. Es ging gut 30 km nach Südwesten nach Durham.

Durham ist ein seit dem Mittelalter existierender Ort mit einer beeindruckenden Kathedrale, in der der Heilige St. Cuthbert begraben liegt. Begonnen wurde der Bau 1093.

Die Besichtigung des ganzen war relativ einfach, rund um Durham gibt es Park and Ride Parkplätze, von denen man mit dem Bus in die Stadt fahren kann. Das haben wir ausgenutzt. Von unserem Rundgang durch Durham hier einige Fotos:

Erster Blick auf Burg und Kathedrale von der Milburngate Bridge aus

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