Heute ist mal wieder ein Reisetag, auf dem Weg nach Norden kommen wir bis Daytona Beach. Das Wetter hat sich beruhigt und die Vorhersage ist einigermassen gut, allerdings gibt es noch Chancen auf Regenschauer. Wir haben aber Glück, uns erwischt keines dieser Schauer.

Nach dem vielen Bahnfahren in Miami steht heute mal etwas völlig Gegensätzliches auf dem Programm: Rennautos. Gestern habe ich zwei Tickets für eine Rundfahrt über den Daytona Speedway für heute nachmittag gebucht.

Dahin geht es recht gemütlich, als erstes stoppen wir noch in Cocoa Beach, an der keine 2 Meilen nördlich des Hotels gelegenen Pier.

Eingang der Pier
Der Strand nordwärts, hier sieht das Wetter schon schön aus

Nach Süden sind die abziehenden Regenschauer zu sehen
Wie üblich darf man für einen Spaziergang über die Pier bezahlen. Zu den Restaurants am Anfang kam man allerdings kostenlos. Weiter wie hier kamen wir nicht, rechts von mir war das Kassenhäuschen
Und das sieht man von diesem Standpunkt: Das Ende der Pier
Nochmal die Pier vom Strand aus

Nordwärts geht es über die US1, den ersten Teil der Strecke kennen wir schon von der Rückfahrt gestern. Da die Entfernung nicht so riesig ist, bleibt Zeit für ein Zwischenziel: Das Ponce de Leon Inlet Lighthouse.

Das 1887 erbaute Lighthouse
Eines der Häuser der Leuchtturmwärter
Auf nach Oben
Die Treppe im Leuchtturm

Oben haben wir einen tollen Rundumblick:

Ausblick nach Norden auf Daytona Beach
Der Light House Point Park mit Aussichtsturm und Ponce Inlet Jetty
Ponce de Leon Inlet und Halifax River
Ein Fischerboot auf dem Halifax River
In einem der Gebäude gibt es ein Museum mit Linsen der Leuchtturmlampen
Wohnung der Leuchtturmwärterfamilie

Weiter geht es zum Daytona International Speedway. Die Fahrt dahin dauert knappe 30 Minuten  und wir treffen dort bereits 13:30 Uhr ein, das ist auf jeden Fall rechtzeitig zur um 14:30 Uhr gebuchten Tour. Die Tickets sammeln wir am Schalter ein und warten dann darauf das es losgeht.

Eingang zu den Speedway Touren
William H.G. France (1909-1992) und seine Frau Anne Bledsoe France (1904-1992) waren Mitbegründer von NASCAR und Erbauer des Daytona International Speedway
erstmal Pause
Mit solchen Gefährten wird man um und über den Speedway chauffiert

Die Fahrt dauert gute zwei Stunden und man erfährt viel über den Speedway und sieht auch Bereiche, in die man entweder gar nicht oder nur gegen viel Geld mit VIP Eintrittskarten hineinkommt. Was mir noch auffällt: Viele der Tourteilnehmer sind hauptsächlich damit beschäftigt, sich an diversen bekannten Orten wie Ziellinie, Siegertreppchen, Pressepodium usw. zu fotografieren.

Hier sind ein paar Impressionen von der Rundfahrt:

Bei ersten Stop bietet sich ein Blick durch den Zaun auf das Gelände und die Tribüne
Die Tribüne aus der Nähe
Einer der heiligen Orte für Rennfans: Die Ziellinie
Die Bahn des Speedway ist stark geneigt, zum Zaun hoch muss man gut klettern
Gegenüber der Ziellinie ist der Daytona 500 Club mit der Victory Lane
Dort macht die professionelle Fotografin wieder Fotos von denn Tourteilnehmern. Ein Foto mit der eigenen Kamera ist sogar frei.
Im Innenraum des Speedway gibt es Garagen für die Teams
In einigen werkelten sogar einige Teams, die den Speedway in der rennfreien Zeit für Tests und Probefahrten nutzen
Die Versorgung von VIPS, Presse und wer immer sonst noch dort hinkommt ist natürlich auch sichergestellt
Das Pressezentrum sieht dann nicht sehr luxuriös aus
Zum Schluß besichtigen wir noch die Tribünen. Hier die südwestliche Ecke
Einen der Eingänge hat Toyota als Werbepartner gepachtet. Die Autos stehen still auf einer schiefen Ebene neben den Treppen, Rennlärm gibt es jedoch auch – vom Band aus Lautsprechern
Und so sieht es auf de Tribünen aus
Das war die Tour, zum Schluss kommt man noch durchs Museum und den Souvenirshop

Es geht auf die letzten Kilometer zu unserem Hotel. An der Ecke zur Atlantic Avenue kommen wir an der Zufahrt zum Strand vorbei. Die war übrigens gesperrt – nach dem Hurricane Dorian gab es ihn nämlich nicht mehr.

Zufahrt zum Strand

Nach den „ewigen“ Hampton Inns gibt es jetzt Abwechlung bei den Hotels, diesmal ist es ein Hilton Garden Inn. Wir haben sogar ein Zimmer mit Meerblick gebucht.

Hilton Garden Inn Daytona Beach
Der Pool, dahinter die Überreste des Strandes
Jetzt war Relaxen angesagt

Abendessen war heute nicht ganz einfach. Wir fahren nordwärts entlang der A1A. Restaurants gibt es einige, aber entweder sind lange Schlangen davor oder sie gefallen uns überhaupt nicht. Schlussendlich entscheide ich mich für „Charlie Horse“, natürlich müssen wir uns auf die Warteliste setzten lassen. Aber es dauert kaum mehr als 5 Minuten, bis wir an den Tisch können. „Casual Dining“ ist das Motto von Charlie Horse, und genau das ist es auch. Ein gutes Hamburger Restaurant ohne jeden Schnickschnack.

Charlie Horse
Die Bar bei Charlie Horse
„Casual DIning“
Das Hotel bei Nacht
Die Eingangshalle des Hotels
Auch der Poolbereich ist schön bunt

Die Fahrtstrecke betrug heute 103 Meilen.