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…, das war das Motto unseres Urlaubes 2014. Und eigentlich gehört „Great Rivers“ auch noch mit dazu, denn einige große Flüsse, darunter natürlich auch der Mississippi, flossen durch das von Stephan und mir besuchte Gebiet der USA, das man ganz lässig mal als „Mittlerer Westen“ bezeichnen kann, auch wenn es nur bedingt stimmt. Wir wollten mal diese „todlangweilige“ Gegend, in der man tagelang durch Weizenfelder fahren kann, ohne am Lenkrad zu drehen, besuchen, und fanden sie alles andere als langweilig. Natürlich war das nicht der einzige Programmpunkt. Selbstverständlich stand die Stadt Chicago auf dem Programm, dann der  Norden Wisconsins, Minnesotas und Michigans entlang des Südufers des Lake Superior, und zum Abschluss eine Zugfahrt im Schlafwagen nach New York. Weiterlesen

Viel kann man nicht mehr sagen.

Den Nachteil der Umsteigeverbindung bekamen wir natürlich zu spüren, waren wir um kurz nach 7 Uhr morgens in Londen, so mussten wir uns dort zweieinhalb Stunden die Zeit vertreiben, bevor es auf den letzten Abschnitt nach Düsseldorf ging. Immerhin erstanden wir im „Duty Free“ zwei Flaschen Whiskey.  Irgendwann ging es dann los und am frühen Nachmittag trafen wir endlich wieder zu Hause in Köln ein.

Alles in allem mal wieder ein sehr schöner Urlaub!

Bis zum Abflug am späten Nachmittag war recht viel Zeit, sodass wir das Gepäck im Hotel ließen und noch einen halben Tag durch die Stadt streiften. Da sich die Bautätigkeit am World Trade Center so langsam dem Ende näherte und der Freedom Tower fast fertig war, entschieden wir uns, an der Südspitze Manhattens nochmal vorbeizuschauen.

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Mit der Fahrt über die Brücke aufs Mainland Michigan gab es eine Art Zäsur auf der Reise. Waren wir vorher durch verschlafene Gegenden gefahren, in denen die Tourismussaison noch nicht begonnen hatte, war nun auf einmal Hauptsaison. Dies lag natürlich auch am folgenden Montag, da war Memorial Day und damit der Beginn der amerikanischen Feriensaison. Selbst das Wetter wurde ab jetzt besser und wärmer. Wir mussten uns wieder mit dem Massentourismus herumschlagen, Leute überall, rare Parkplätze und volle Restaurants. Das waren wir gar nicht mehr gewohnt.

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Michigans Upper Peninsula nennt man die Halbinsel zwischen Lake Superior und Lake Michigan, die mit dem südlichen Hauptteil Michigans nur über die Brücke bei Mackinaw City verbunden ist. Unser Hotel war im Süden dieser Halbinsel in Escanaba, und wir wollten heute im Norden, am Superior Lake, den ‚Pictured Rocks National Lakeshore‘ Nationalpark besichtigen.

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Tja, da waren wir nun in Houghton mit einem nicht sehr fahrtüchtigen Wagen, mit dem Notrad wollten wir keine weiten Strecken fahren. Sonntags hatte in der Gegend definitiv kein Reifenservice offen, damit waren wir für heute in dem Ort gefangen. Als erstes klärten wir mal mit Hertz das weitere Vorgehen ab, wie wir zu einem neuen Reifen kämen. Heute morgen war die Kommunikation wesentlich einfacher wie am gestrigen Abend. Wir sollten einen neuen Reifen der gleichen Grösse besorgen, Marke wäre egal, den würde Hertz auch bezahlen, entweder sofort oder wir würden den Betrag bei Rückgabe erstattet bekommen.

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Entlang des St. Croix River ist für die Route des heutigen Tages ein bisschen übertrieben, aber gefolgt sind wir ihm auf einer Strecke, auf einem Teil des ‚St. Croix Scenic Byway‘. Ziel war Duluth, am Ende der Großen Seen. Ganz bewusst haben wir uns übrigens an Minneapolis und St. Paul vorbeigeschlängelt, mit Chicago und zum Abschluss New York standen genug Großstädte auf unserem Programm, hier wollten wir lieber auf dem Land bleiben.

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Ein etwas merkwürdiger Tag, denn um eine Rundreise um die Großen Seen (oder auch nur einen davon, den Lake Michigan) zu machen, geht es ja eigentlich von Chicago nach Norden. Wir waren jedoch südwärts gefahren, um die „endlosen Weiten“ kennenzulernen. Heute sollte also der Richtungswechsel nach Norden stattfinden. Bloss fand ich von Peoria ausgehend direkt nach Osten und Norden keine Sehenswürdigkeiten auf der Landkarte, sodass es zunächst doch noch ein gutes Stück südwärts geht, bis kurz vor Springfield, der Hauptstadt von Illinois.  Weiterlesen

Der erste Morgen in Chicago. An ein Hotelzimmer mitten in der Großstadt mussten wir uns erstmal gewöhnen. Zum Einen dringt doch Lärm von der Straße bis ins Zimmer, und andererseits liegt ein paar hundert Meter entfernt eine Feuerwache. Das Heulen der ausrückenden Einsatzfahrzeuge begleitete uns die ganze Nacht. Trotz Allem fühlten wir uns recht erfrischt und machten uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Das Frühstück war im Hotelpreis nicht inbegriffen, also gingen wir gleich los. Einen echten Plan hatten wir allerdings nicht. Weiterlesen

Nach einigen Jahren wird der Flug in den Urlaub zu etwas total Alltäglichem, weil man es eben schon so oft gemacht hat und es fällt schwer viel darüber zu sagen. Diesmal verlief (wieder) alles problemlos. Nach den guten Erfahrungen aus 2011 hatten wir uns wieder für British Airways und die Premium Economy Class entschieden. Der Flug ging ab Düsseldorf mit Zubringer nach London und von dort nach Chicago. Weiterlesen