Im Frühsommer 2008 waren mein Freund Stephan und ich in den USA, es ging quer durch Kalifornien, zunächst von Los Angeles startend entlang der Küste nach Norden bis Oregon zum Crater Lake Nationalpark, und dann auf der Ostseite der Sierra wieder nach Süden, u.a. quer durch die Mohave Wüste. Ein Hinweis:  Durch Anklicken werden die Fotos in den Beiträgen in gross angezeigt. Weiterlesen

Und das war er dann, der Urlaub. Wir mussten zurück.

Mit Abflug 19:00 Uhr hätten wir uns eigentlich noch einen halben Tag an den Pool legen können, hatten dazu aber keine Lust mehr. Also brachen wir nach dem Frühstück unsere Zelte ab und fuhren zurück zum Flughafen in Los Angeles. Weiterlesen

An unserem letzten ganzen Urlaubstag wurden wir dann doch noch mal munter. Wir fuhren in den Joshua Tree National Park, das ist ab Palm Springs ein bequemer Tagesausflug. Wir fuhren am West Entrance im Örtchen Joshua Tree in den Park, dann einmal quer durch den Park und verliessen ihn am Cottonwood Visitor Center wieder. Weiterlesen

Heute ging es tatsächlich quer durch die Wüste. Es war der letzte Tag der Rundreise, von Las Vegas nach Palm Springs. Wieder eine recht lange Strecke, und irgendwie war uns die Lust ausgegangen. Ich hatte gedacht, je nachdem wie wir voran kämen, die Route 66 im Bereich Oatman zu besichtigen, aber das ließen wir bleiben. Weiterlesen

Es ging weiter, heute stand Las Vegas auf dem Programm. Im Gegensatz zu vielen Anderen mag ich die Stadt nicht so besonders und  zwei Tage in 1992 hatten mir gereicht. Gambling ist  nicht meine Welt, und am Pool liegen und shoppen geht anderswo bequemer. Dennoch ist die Stadt irgendwie sehenswert, als Inbegriff der amerikanischen Masslosigkeit. Wir hatten daher einen kurzen Stopp eingeplant, seit 1992 hatte sich letzendlich viel getan. Weiterlesen

Das Frühstücksproblem lösten wir recht einfach, indem wir im Laden der Furnace Creek Ranch Kaffee ‚to go‘ und Sandwichs kauften. Dann ging es auch schon los zur großen Death Valley Rundfahrt. Wir starteten auf der 190 Richtung Shoshone und fuhren zunächst Zabriskie Point und dann Dantes View an. Recht früh am Morgen haten wir beide Punkte fast für uns alleine. Weiterlesen

Eine der weitesten Strecken lag heute vor uns, und ein paar Highlights des Besichtigungsprogramms. Wir starteten also früh in Chester. Den schnellsten Weg hatten wir jedoch bewusst nicht gewählt, das wäre die Fahrt über Susanville und dann immer die US 395 entlang gewesen. Stattdessen fuhren wir die CA 89 entlang, entlang des kalifornischen Ufers des Lake Tahoe und über mehrere Pässe, bis die 89 schließlich auch in die US 395 mündet. Große Pausen machten wir nicht, zum erstenmal auf dem Donner Pass in Truckee an einer Tankstelle und dann einige kurze Fotostopps um einen Blick auf den Lake Tahoe zu werfen. Weiterlesen

Am heutigen Tag änderte sich unsere Reiserichtung dramatisch. Es ging wieder zurück in Richtung Süden. Vor den beiden Tagen (16 und 17) hatte ich dabei etwas Angst, weil die zurückzulegenden Strecken recht groß waren und wir auch einiges besichtigen wollten, heute z.B. Lava Beds National Monument und Lassen Volcanic National Park. Ein Problem war es jedoch nicht, die Straßen waren alle gut zu befahren und wir kamen immer schnell voran.
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Heute sollte es von Klamath Falls zum Crater Lake Nationalpark und zurück gehen, das ist ein bequemer Tagesausflug. Der Ausflug war eine gemischte Geschichte. Es hieß im Internet nämlich immer noch, der Rim Drive rund um den Crater Lake wäre gesperrt. Das stimmte auch, man kam nur bis zum ’Rim Village’ am Südrand des Sees. Den Rim Drive konnte man etwa einen Kilometer weit fahren, bis zum ersten Aussichtspunkt. Weiterlesen

Nach zwei Tagen Unterbrechung ging es heute wieder mit dem Auto weiter. Es sollte nordwärts immer der Straße 1 entlang gehen bis Fort Bragg. Dazu lag San Mateo jetzt strategisch ungünstig, mussten wir doch morgens nach San Francisco hineinfahren. Wir hatten mit den B&B Besitzern noch diverse Alternativen für den Weg zur Golden Gate Bridge diskutiert, aber als wir nach Frühstück und Tanken in San Francisco ankamen, war die Rush Hour schon wieder abgeflaut, und es gab keinen kein Stau weit und breit. Wir blieben also stur auf der 101 und fuhren nordwärts über die Brücke.
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Der zweite Tag in San Francisco, und diesmal war das Wetter wesentlich besser, überall Sonne, der Nebel hatte sich ein paar Meilen aufs Meer hinaus zurückgezogen. Erster Programmpunkt war also die Golden Gate Bridge. Wie gestern bereits ging es nach dem Frühstück gegen 9 Uhr zunächst mit dem Zug nach San Francisco. Es ist gar nicht so einfach, von der Caltrain Station aus zur Brücke zu kommen. Nach längerem Studium des Liniennetzplanes entschied ich mich für den O-Bus 30, wir wollten dann ab der Endstation laufen. Der Bus fährt mitten durch Chinatown, und war zeitweise völlig überfüllt mit Chinesen auf dem Weg zum und vom täglichen Einkauf. Irgendwann später wies dann der Fahrer darauf hin, man möge an der nächsten Haltestelle zur Golden Gate Bridge umsteigen. Ein Haufen Touristen (einschliesslich uns) verließ dann den Bus und tatsächlich, man konnte in die Linie 28 umsteigen, die einen umgehend zum südlichen Brückenkopf brachte. Gelaufen sind wir trotzdem, und zwar von der Brücke entlang des Strandes zurück zur Stadt. Weiterlesen

Heute stand der erste von zwei Tagen San Francisco auf dem Programm. Wie man vielleicht erraten konnte, liegt mir Autofahren in Großstädten nicht so besonders, daher gibt es zwei Tage Pause fürs Auto. San Mateo hatten wir mit Bedacht als Übernachtungsort ausgewählt, das B&B lag nämlich in einer Wohngegend etwa einen Kilometer vom Bahnhof entfernt, von dort konnte man mit Caltrain nach San Francisco fahren. Die Caltrain Strecke von San Jose nach San Francisco ist eine der besseren Bahnlinien in den USA, mindestens Stundentakt und Betrieb bis Mitternacht. Weiterlesen

In eine Reiseroute durch Kalifornien den Sequoia Nationalpark einigermaßen sinnvoll einzubauen, ist ziemlich schwierig. Die begrenzten Zufahrten führen dazu, dass man ihn meistens auslässt. Auf unserer Rundreise ließ sich der Sequoia nur dadurch einbauen, dass wir am heutigen Tag „quer“ durch Kalifornien fuhren, also von Ost nach West zur Küste, genauer gesagt Morro Bay, um dann den schönsten Abschnitt des California Highway 1 nach Norden fahren zu können. Es war also ein Fahrtag, zunächst ging es quer durchs Valley über Merced nach Hollister, dann südwärts über Nebenstrassen nach Paso de Robles. Nach Hollister ist eine Klamottenkette benannt, ein Ableger von Abercrombie & Fitch, das Kaff selber strahlt allerdings ein völlig anderes Image aus, ein total spießbürgerliches Kleinstädtchen. Weiterlesen

Am Freitag ging es nun vom Sequoia zum Yosemite Nationalpark. Bei der Hotelbuchung ahnte ich bereits, dass es voll werden würde, einigermaßen günstige Hotels waren nur noch in Mariposa zu bekommen. In Yosemite war ich bereits 1992 gewesen, hatte aber nicht so richtig viel mitbekommen. Damals war es eine Tour mit ’Trek America’, und den Tag in Yosemite verbrachten wir mit einer Wanderung, für die wir damals den Namen ’Killer Hike’ gebrauchten – auf den Half Dome und zurück. Die Kletterei auf den Felsen hatte ich mir aber erspart. Diesmal wollte ich ein bisschen mehr vom Tal sehen, zum Glacier Point fahren und auf der Tioga Road mal ein paar Fotostops machen, damals ging es nahezu non-stop bis Bodie. Also hatte ich für den Freitag das Yosemite Tal vorgesehen, am Samstag dann Glacier Point und Tioga Road, um den Massen im Tal zu entgehen. Weiterlesen

Am heutigen Tag ging es ganztägig in den Sequoia Nationalpark. Im Prinzip war es eine Rundfahrt, von Three Rivers über den ’Ash Mountain Entrance’ in den Park, immer entlang des ‚Generals Highway‘ und dann nachmittags über den ’Big Stump Entrance’ wieder heraus. Anschließend über schmalste Landstrassen (Dry Creek Road) zurück nach Three Rivers. Weiterlesen

Heute ist vorläufig Schluss mit Stadtleben. Nach zwei Tagen in der Riesenstadt LA geht es heute in Richtung Sequoia Nationalpark. Der kürzeste Weg ist schnell und langweilig, deswegen haben wir einen kleinen Umweg gemacht. Wir sind also nicht einfach geradeaus durchs San Joaquin Valley gefahren, sondern bogen in Bakersfield ins Kern River Valley ab auf die 178.  Weiterlesen

Auch mit Jetlag bringe ich es nicht fertig, um 5 Uhr auszustehen, aber um 7 waren wir munter und probierten das Frühstücksbuffet. Es war ein ‚full Breakfast‘, also mit warmen Sachen, von mittlerer Qualität, in einem Frühstücksraum ohne besonderes Ambiente. Weiterlesen

Es ging also ernsthaft los. Am Samstag war ich bereits von Stuttgart nach Köln zu Stephan gereist. Für den Transport zum Flughafen nach Amsterdam hatte er seine Eltern verpflichtet.

Um 09:55 sollte es in Amsterdam losgehen, mit mehr wie genügend Sicherheitsreserven war die Abfahrt auf „kurz nach 4 Uhr“ terminiert. Wie (fast) erwartet, klingelten seine Eltern schon um 2:45 an der Tür, als wir gerade aufstehen wollten. Es ging also noch eher los, und kurz nach 6 waren wir am Flughafen. Weiterlesen

Planung

Das ganze begann bereits im  letztes Jahr (2007) mit der Idee einer Rundreise durch den Westen Kanadas. Irgendwie kam ich mit der Planung jedoch nicht ganz voran, und hatte dann die Idee: Warum nicht mal wieder durch den wilden Westen? Es schwebte mir in etwa eine der üblichen Rundreisen Las Vegas – Moab und zurück vor. So ganz ließ sich das auch nicht planen, und nach vielen Iterationen blieb davon nichts mehr übrig, tatsächlich wurde es eine dreieinhalbwöchige Tour durch Kalifornien in Nord-Süd Richtung. Weiterlesen