Nach ca. 1 Stunde Busfahrt sind wir in Downtown Orlando am Busbahnhof angekommen. LYNX Central heisst das Ganze, und nimmt einen Block zwischen Amelia und Livingston Street direkt östlich der Interstate 4 ein.
Neben dem Busbahnhof der Halt der Commuter Railway. Im Hintergrund das Dach gehört zum Busbahnhof

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Als wir Gestern hier vorbeifuhren, konnten wir gerade mal erahnen wo das Ufer war. Heute bei strahlendem Sonnenschein sehen wir St. Georges Island in der Ferne
Unterwegs auf der US98
2012 waren wir schonmal hier, auf der Fahrt von Houston nach Ft.Myers. Alligator Point heisst der Ort. Auch er wurde von Hurricane Michael stark mitgenommen, wir sind am Ortseingang umgekehrt, nur eine provisorische Gravel Road führte weiter, die alte Straße war ins Meer gerissen worden.
Mittagspause im Riverside Cafe in Saint Marks
Problemlos erreichen wir unser Hotel am International Drive. Relaxen heisst es für den Rest des Tages.

Abendessen bei Tony Roma’s:

Das Abendessen hat uns sehr gut gefallen. Stephan hatte Ribs, ich Lachs.

Blick nordwärts entlang des International Drive mit dem Riesenrad im Icon Park und dem „Orlando Starflyer“, einer Art sehr hohem Kettenkarussel, links
„The Wheel at ICON Park“

Südlich davon eine Minigolf Anlage mit Piraten Thema:

„Castle Hotel“ heisst dieses Hotel, es errinert mich an Las Vegas‘ Excalibur

gefahren sind wir heute 320 Meilen, und damit ist es die längste Tagesetappe des Urlaubs.

Der Regen zog mit uns. Die Situation etwa auf halber Strecke. Apalachicola ist schon wieder trocken, wir hoffen das der Regen bis zu unserer Ankunft an den Wakulla Springs vorbei ist
Die Lodge in Wakulla Springs von der Straßenseite aus, also eigentlich „von hinten“
Das wichtigste für uns ist jetzt frühstücken. Da es schon fast 12 Uhr ist, müssen wir etwas improvisieren und es gibt ein Club Sandwich mit Kaffee
Danach haben wir dann Ruhe und Zeit und fotografieren den Speiseraum der Lodge
Und dies ist die Lobby
die Prachtseite der Lodge mit großen Fenstern liegt zu den Springs hin
Die Abfahrtsstelle der Bootsrundfahrten
Das Quellbecken
Die Zeit bis zur Abfahrt des Bootes verbringen wir mit einer Wanderung entlang der ersten halben Meile des Sally Ward Trails
Unterwegs auf dem Sally Ward Trail
Das meiste Wasser entspringt im Quellbecken an der Lodge, daneben gibt es die Sally Ward Quelle. Der Trail überquert den Bach von dieser Quelle zum Wakulla River
„Sally Ward Spring Run“ heisst der kurze Bach

Impressionen vom Trail auf dem Rückweg:

Jetzt sind wir mit dem Boot unterwegs. Der erste Alligator lässt nicht lange auf sich warten

Die Bootsfahrt geht etwa einen Kilometer flußabwärts entlang des Wakulla River. Die mitten im Fluß stehenden Zypressen sorgen für eine einzigartige Atmosphäre. Neben Alligatoren gibt es diverse Vögel und Schildkröten zu sehen, und auch Manatees.

Der bräunliche Fleck im Wasser auf den nächsten zwei Fotos ist ein Manatee.

Auf der Rückfahrt biegen wir nochmals ab und erreichen St.George Island bei strahlendem Sonnenschein. Der von 1833 stammende Leuchtturm brach 2005 zusammen. Mit geretteten Original Material wurde bis 2009 ein Nachbau errichtet.
Der Strand auf St. Georges Island
„Schöner Wohnen am Strand“
„Im Dutzend billiger“ galt wohl auch hier
Nochmal der Leuchtturm, auch das Wärterhaus ist ein Nachbau
Und so sieht’s in Apalachicola aus: Ecke Water Street/Avenue G
Und dies ist die Ecke Commerce Street/Avenue E
Der Apalochicala Seafood Grill mitten im Ort an der Market Street. Wir aßen in etwa das Gleiche wie Gestern Abend (Shirmps für Stephan und Fisch für Manfred), die Qualität kam aber bei Weitem nicht an die der „Up the Creek“ Bar heran und auch der Service war eher gleichgültig und nicht der Beste.

gefahren: 180 Meilen

Ankunft in Panama City Beach. Wir werden von den Hoteltürmen an der Front Beach Road begrüsst.
Gleich zwei Piers gibt es in Panama City Beach, von Westen kommend zunächst die Russel-Fields Pier und dann die M.B. Miller County Pier, an der wir angehalten haben
3 Dollar kostet das Vergnügen, die Pier entlang laufen zu können. Blick direkt am Strand Richtung Westen

Nach Osten sieht die Reihe der Hotelburgen beeindruckender aus:

Am Ende der Pier. Wie üblich ist Fischen von der Pier sehr beliebt
Bis Kuba ist es von hier sehr weit
Minigolfkurs an der Pier
Drink and Drive. Sowohl Scooter wie Daiquiris gibt es hier
Zurück zur Pier und zum Parkplatz
Die Schäden durch Hurricane Michael sind immens und immer noch sichtbar. Die Überreste eines Waldes, die meisten Stämme sind abgeknickt
Das Water Street Hotel in Apalachicola vom Dock aus
Unser Wohnzimmer
Blick übers Wasser
Die „Industrie“ neben dem Hotel entlang der Water Street
Up The Creek Raw Bar
Auch das Restaurant kann man per Boot erreichen
Wir warten aufs Essen
Und da ist das Essen: Stephans Shrimps mit Fritten, rustikal serviert, aber sehr lecker. Mein Essen sah ähnlich ais, nur hatte ich Fisch (Mahi Mahi) anstelle der Shrimps

gefahren sind wir 152 Meilen

Das Hotel ist modern eingerichtet. Hier die Sitzecke im Zimmer
Die Dünen auf Santa Rose Island
Diese Häuser direkt neben Fort Pickens sind ehemalige Offizierswohnhäuser
Ehemalige Offizierswohnhäuser und (hinten) das Visitor Center
Ein einsamer Soldat marschiert zum Fort. Seine Aufgabe ist es, Touristen mit Exerzierübungen zu unterhalten:

Eindrücke von Fort Pickens:

Kanone in einer Geschützstellung

Ein Geschütz oben auf den Wällen
Innerhalb des historischen Forts hatte man ein zweites Fort aus Beton gebaut, da die Ziegelsteine des historischen Forts modernen Geschützen nicht mehr widerstehen konnten
Das moderne Fort ähnelt dann Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg bei uns

Die Freizeitseite von Fort Pickens. Der Strand mit Fishing Pier
Jenseits des Wassers liegt der Leuchtturm von Pensacola. Die Wassertürme stehen auf der Naval Air Station Pensacola
Blick über die Pensacola Bay

Ein paar Impressionen aus den Dünen:

Abendessen hatten wir bei  Props Craft Brewery and Grill in Ft. Walton Beach. Stephan hatte mal wieder einen Burger, ich ein Chicken Sandwich.

Delikatessenregal im Supermarkt

gefahren: 91 Meilen

Ein paar Fotos von der historischen Häuserzeile in Plains:

Gegenüber liegt der Bahnhof, indem das Hauptquartier von Jimmy Carters Presidential Campaign eingerichtet war:

Innen findet sich eine Ausstellung über die Kampagne

Nach allen Informationen im Internet und auch der Aufschrift auf dem Tor selber sollte die ‚Jimmy Carter Boyhood Farm‘ geöffnet gewesen sein. Das änderte nichts daran, daß das Tor mit einer dicken Kette verschlossen war. Wir mussten uns mit ein paar Blicken von der Straße auf das Gelände begnügen:

Das Colby Building von 1937 in Dothan, AL
Wir waren im „Bird & Bean“ Coffee House
Der „Frappucino“ dort übertrifft Starbucks bei Weitem
Das Federal Building in Dothan stammt von 1911
Das Courtyard bei Marriott in Ft Walton Beach wurde 2015 erbaut. Ein Boardwalk führt über den Parkplatz zum Pool und Strand
„Nach dem Sturm“. Die Wolken hängen noch tief über uns, aber es regnet nicht mehr, und am Horizont sieht man schon einen Streifen Sonnenlicht
Zeit für ein Selfie
Der weiße Sandstrand in Ft. Walton Beach
Am Strand
Die Pier in Ft. Walton Beach
Erstmalig haben wir den Eintritt für eine Pier gezahlt und damit gibt es jetzt den „Blick zurück“. An der Pier gibt es die übliche Entertainment Meile mit Shops und Restaurants
Noch ein Blick von der Pier Richtung Osten
Für wenige Sekunden kommt die Sonne unter den Wolken hervor und verschwindet sofort hinter dem Horizont

In einem der Restaurants an der Pier waren wir dann auch zum Abendessen: Rockin Tacos. Das war jetzt nichts besonderes, ich hatte einen Chicken Burrito und Stephan einen Burger

Ozean und Pier von den Restaurants aus
Einer der Condo oder Hotelkomplexe vom Strand aus, fotografiert auf dem Rückweg zum Hotel

Dies war wieder ein längerer Fahrtag, es waren  277 Meilen

Von Decatur nach Atlanta bringt uns Marta, oder, ausgeschrieben, ‚Metropolitan Atlanta Rapid Transit Authority‘. Hier die Station in Decatur
Martas Tickets sind bunt, aber teuer. 10 Dollar kostet die Tageskarte
„GWCC/CNN Center“ heisst die Station, an der wir wieder ans Tageslicht kommen. Hier gibt es diverse Veranstaltungszentren. Hinten das Georgia World Congress Center, rechts die State Farm Arena
Nur wenige Meter weiter fühlt man sich wie Zuhause im Ländle. Der gute Stern auf allen Straßen prangt am Stadion
Auf dem Weg in die Innenstadt kommen wir am CNN Center vorbei
Dann kommen wir zum „Centennial Olympic Park“, 1996 gestaltet anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Olympischen Spiele, die in jenem Jahr auch in Atlanta stattfanden
Der Fountain of Rings
Statue des Begründers der modernen olympischen Spiele, Pierre de Coubertin
Nach dem Park folgen die anderen großen Sehenswürdigkeiten Atlantas. Unter anderem die nächste Statue, von John Stith Pemberton und der von ihm erfundenen Zuckerbrause
Eingang der World of Coca-Cola
Wir kommen auf die Peachtree Street im Herzen Atlantas und gehen auf dieser südwärts, hier nahe der Baker Street
Hard Rock Cafe und Hooters an der Kreuzung mit dem Andrew Young International Blvd
Weiter entlang der Peachtree Street
Das Candler Building von 1904, damals das höchste Gebäude Atlantas
Der International Piece Fountain (Peachtree Street/Auburn Street)
Inzwischen gibt es in Atlanta auch eine Straßenbahn, die ihre Runden durch die Innenstadt dreht. Die Benutzung ist eher mäßig, muss man sie doch extra bezahlen und zu Fuß ist man etwa doppelt so schnell an seinem Ziel
Innenraum der Straßenbahn
„Sweet Auburn“, so nennt man die Umgebung des Martin Luther King Historical Park, war und ist nicht die beste Gegend in Atlanta. Dies ist die Edgewood Avenue Richtung Stadt
Und hier in Richtung  stadtauswärts
Das „Behold Monument“ am Eingang des Martin Luther King Historical Park
Der Reflecting Pool im King Center
Das Grabmal für Martin Luther King und seine Frau
Inzwischen sind die stark verfallenen Häuser renoviert wurden. Die Häuserzeile an der Auburn Avenue mit Kings Geburtshaus in der Mitte
Das Geburtshaus von Martin Luther King
Die zum historischen Komplex gehörende Feuerwache No. 6
Die historische Ebenezer Baptist Church
In der Ebenezer Baptist Church
Zurück in der Stadt geht es weiter mit der U-Bahn nach Norden. Die Stationen liegen zum Teil tief unter der Erde
Ein Zug fährt in die Peachtree Center Station ein
Wir fahren bis zum Woodruff Arts Center, u.a. das High Museum of Art ist hier gelegen. Allerdings nur, um die preisgekrönte Architektur zu bewundern. Hier ein Blick über den Campus
Der Eingang des High Museum of Art
Roy Lichtensteins „House 3“ vor dem Museum
Die Statue „Invisible Man“ von Glenn Kaino, anlässlich der Ausstellung “With Drawn Arms” (2018) aufgestellt
Die Texttafel zur Statue gibt Informationen über die Hintergründe
Das Museum von der Peach Tree Street aus mit der Skulptur „The Shade“ von Auguste Rodin (links)
Nochmals ein gutes Stück nördlich laufen wir noch durch die Perimeter Mall
Wohl nur in den USA möglich, gibt es darin eine Ausstellung anlässlich des 50jährigen Jubiläums einer Autobahneröffnung

Zum Abendessen waren wir in „Twain’s Brewhouse“. So 100%ig hat es uns nicht gefallen.

Twain’s Brewhouse von aussen …
… und von innen

Auf dem Rückweg zum Hotel schlenderten wir noch über den Decatur Square. Ein paar Eindrücke:

Heute war Ruhetag fürs Auto

Heute verlassen wir Florida zu einer Fahrt durch den südlichen Teil Georgias bis Atlanta und zurück. Insgesamt fünf Tage sind wir in Georgia (und ein paar Meilen und eine Übernachtung sind sogar in Alabama) bevor wir bei Ft. Walton Beach wieder nach Florida kommen. Es geht jetzt auch schneller voran, die Fahrtstrecken pro Tag werden merklich länger. Das liegt allerdings auch daran, das es recht schwierig ist, im südlichen Bereich Georgias irgendetwas für Touristen Attraktives zu finden.

Heute gibt es da keine Probleme, der Okefenokee Sumpf steht auf dem Programm, eine sehr faszinierenden Landschaft.

Den hatten wir ziemlich genau vor 9 Jahren, am 17. Oktober 2010, schon einmal besucht. Damals hatte uns eine Navigationspanne zunächst in den am Nordende des Sumpfes gelegenen Okefenokee Swamp Park geführt, den ich nun wirklich nicht empfehlen kann. Wir hatten daher keine Zeit, im „Wildlife Refuge“ etwas anderes wie die Bootstour zu unternehmen. Heute stehen zusätzlich die Homestead auf Chesser Island und der Boardwalk zum Aussichtsturm über die Chesser Prarie auf dem Programm.

2010 war extremes Niedrigwasser sodass die Bootstour nur eine kurze Strecke in die Chesser Prairie hineinführte. Wir hatten diesmal auf normale Wasserstände gehofft, um mehr sehen zu können, aber leider wieder Pech. Auch dieses Jahr war Niedrigwasser, aber nicht so extrem wie 2010.

Ab dem Hotel geht es auf der I295 im Bogen um Jacksonville herum und dann auf Landstrassen Richtung Nordosten. Der Grenzfluss zwischen Florida und Georgia ist der St. Marys River. Der ist nicht sonderlich breit, aber Brücken gibt es in dieser menschenleeren Gegend nicht viele, wir müssen sogar ein paar Meilen wieder in Richtung Süden fahren. Ziemlich unspektakulär erreichen wir Georgia bei dem Örtchen St. George (passt irgendwie).

Nach knapp 2 Stunden Fahrt erreichen wir ca. 11:30 Uhr das Okefenokee National Wildlife Refuge, bezahlen den Eintritt und buchen gleich eine Bootstour, um 12 Uhr soll es losgehen. Die Zeit bis dahin vertreiben wir uns mit einem Rundgang durch die Ausstellung im Visitor Center.

Der Suwannee Kanal am Visitor Center

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Die Gestaltung des heutigen Tages war lange offen, im Prinzip haben wir erst gestern entschieden, was wir genau machen. Auf Baden hatten wir keine Lust, stattdessen kam ein bischen Natur aufs Programm:

Ein einfaches „Timucuan National Park“ hätte es auch getan, dann hätte unser zweites Tagesziel, Amelia Island, auch noch in die Überschrift gepasst

Dieses unter Nationalparkverwaltung stehende Gebiet wurde 1988 geschaffen und ist nach den Timucua Indianern benannt, die zur Zeit der spanischen Kolonisation nördlich Jacksonville ansässig waren. Es findet sich an der Küste nordöstlich Jacksonvilles. Im großen und ganzen gibt es drei Bereiche, die touristisch interessant sind.

Der erste Bereich ist Fort Caroline, wo sich auch das Visitor Center befindet.

Fort Caroline erinnert an die kurze französische Geschichte im heutigen Florida. 1562 landete Jean Ribault hier, bereits 1565 wurde das Fort von den Spaniern eingenommen. Das heutige Fort ist eine Nachbildung nach historischen Zeichnungen. Die genaue Lage des ursprünglichen Forts ist immer noch unbekannt.

So sahen damals wohl die Soldaten aus

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Jacksonville wird in den Reiseführern allgemein nicht als ‚Must See‘ beschrieben. Und liegt auch irgendwie merkwürdig im nordöstlichen Zipfel Floridas, und fällt daher aus vielen Routen heraus. Auch ich hatte bislang die Stadt nie in eine Reiseroute einbauen können. Damit war nun Schluss, heute stand ein kurzer Blick in die Stadt auf dem Programm. Und um das Fazit vorwegzunehmen, die Einschätzung der Reiseführer ist korrekt.

Dabei gab es die nächste Lektion in unserem Studiengebiet „ÖPNV in den USA“, die Fahrt in die Stadt fand mit dem Stadtbus statt. Tageskarten gab es bei Walgreens zu kaufen und wir hatten uns zwei davon gestern beim Spaziergang zum Strand besorgt.

Allseits bekannt ist, das der ÖPNV in den USA in den meisten Städten nicht besonders gut angenommen wird, insbesondere nicht von der weißen Mittelschicht, die sind lieber im eigenen Fahrzeug unterwegs. Samstags wird dies vielleicht noch auffälliger, wenn der Berufsverkehr wegfällt und verstopfte Straßen kein Anreiz für den Umstieg sind. Der Stadt Jacksonville kann man jedenfalls nicht anlasten, den Busverkehr unattraktiv zu lassen. Man hat die Hauptlinien modernisiert und vermarktet sie under dem Namen ‚First Coast Flyer‘ als BRT (Bus Rapid Transit) System, wenn auch die allermeisten Merkmale eines solchen Systems nicht erfüllt sind. Immerhin, die Linien und die Streckenführung sind klar gekennzeichnet, die Busse brandneu und gasbetrieben, die Geschwindigkeit dank nur weniger Haltestellen recht hoch und die Haltestellen selber sind für USA Verhältnisse luxuriös ausgestattet.

Unsere Einstiegshaltestelle:  ‚Penman‘. Mit der roten Linie ging es Richtung Downtown

Auf der mindestens dreispurigen (je Richtung) Ausfallstraße verkehrt dann am Samstagmorgen alle halbe Stunde ein Bus, und die Fahrgastzahl darin war einstellig. Und die meisten Fahrgäste waren nun definitiv ‚captive riders‘, aus den unteren gesellschaftlichen Schichten.

Na ja, es sind fast 20 Meilen bis Downtown, und es dauert daher ungefähr eine Stunde, bis der Bus dort am Busbahnhof am Nordrand ankommt.

Der Busbahnhof macht am späten Samstagvormittag keinen einladenden Eindruck mit vielen herumlungernden Obdachlosen. Ein Bus der blauen Linie steht bereit, und mit dem machen wir uns sofort auf zum vermutlich touristischsten Punkt in Jacksonville, dem Friendship Fountain am Südufer des St. Johns River. Hier gibt es mit dem ‚Museum of Science and History‘ (MOSH) das wohl bekannteste Museum Jacksonvilles (wir haben es nicht besichtigt) und den aus allen Prospekten und Reiseführern bekannten Blick über den Fluß auf die Skyline Jacksonvilles.

Friendship Fountain und Skyline

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Der Tag beginnt heute schon vor dem Aufstehen:

Ein Zimmer mit Meerblick auf den Atlantik – da müssen wir doch mal aus dem Bett und den Sonnenaufgang fotografieren

In Daytona Beach gab es nur eine Übernachtung, heute steht die restliche Strecke bis Jacksonville auf dem Programm. Dazwischen liegt St. Augustine, 1565 von den Spaniern gegründet, welches sich daher als älteste Stadt der USA bezeichnet und ein touristischer Hotspot an Floridas Atlantikküste ist. Dort machen wir dann auch den einzigen Stop des Tages.

Frühstück ist im Hilton Garden Inn nicht in der Übernachtung inbegriffen, also waren wir recht schnell auf der Straße und holten das Frühstück bei einem Starbucks im einige Meilen nördlich gelegenen Ormond Beach nach.

Immer der A1A entlang, erreichen wir St. Augustine über Anastasia Island, der südlich der Stadt liegenden Insel zwischen Matanzas River und Ozean. Dort liegt St. Augustine Beach, und wir machen dann einen ersten kurzen Stop am Strand.

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Heute ist mal wieder ein Reisetag, auf dem Weg nach Norden kommen wir bis Daytona Beach. Das Wetter hat sich beruhigt und die Vorhersage ist einigermassen gut, allerdings gibt es noch Chancen auf Regenschauer. Wir haben aber Glück, uns erwischt keines dieser Schauer.

Nach dem vielen Bahnfahren in Miami steht heute mal etwas völlig Gegensätzliches auf dem Programm: Rennautos. Gestern habe ich zwei Tickets für eine Rundfahrt über den Daytona Speedway für heute nachmittag gebucht.

Dahin geht es recht gemütlich, als erstes stoppen wir noch in Cocoa Beach, an der keine 2 Meilen nördlich des Hotels gelegenen Pier.

Eingang der Pier
Der Strand nordwärts, hier sieht das Wetter schon schön aus

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Heute war mal wieder ein Badetag. Nur logisch, das es jede Menge Regen gab, und zwar gleich morgens. Mit Baden war also mal wieder nichts.

Zunächst stand mal Port Canaveral auf dem Program, Kreuzfahrtschiffe gucken. Die regulären Schiffe mit ihren halb- oder einwöchigen Touren konzentrieren sich allerdings auf zwei oder drei Tage in der Woche, der Donnerstag gehört nicht dazu. Allerdings gab es Besuch aus Germany, „Mein Schiff 1“ sollte heute dort anlegen.

Wir sind dann nach dem Frühstück los und nach ca. einer Viertelstunde waren wir auch schon da. Für die Touris gibt es dort als Attraktion einen Aussichtsturm, der hatte so früh noch nicht geöffnet. Wir sind mal durchs Hafengebiet gelaufen, aber an den Kai kommt man nicht so richtig dran, wenn man keinen Fishing Trip gebucht hat oder in einem Restaurant frühstücken will. Als dann der Regen vom tröpfeln ins prasseln überging, sind wir zum Auto zurück und da es jetzt nach 10 Uhr war, zum Aussichtsturm.

Toll ist die Aussicht wirklich nicht. Boote hinter dem Zaun

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Nach einem Tag Ruhe wechseln wir heute den Strand, es geht von Vero Beach nach Cocoa Beach knapp südlich des Kennedy Space Centers. Die direkte Strecke sind gute 50 Meilen und wären in etwa einer Stunde fahrbar, wir können den Tag also ganz gemütlich angehen.

Hotelfrühstück

Nachdem wir gestern die A1A am Atlantik entlang gefahren waren, nehmen wir heute die US1 auf dem Festland für den Weg nach Norden.

Die US1

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In diesem Urlaub hatten wir eine Menge Zeit eingeräumt für Strandtage, zum Ausspannen. Daraus geworden ist nicht viel, und die Gründe sind unterschiedlicher Art. Manchmal hatten wir einfach keine Lust dazu, oder es waren es organisatorische Probleme (z.B. in Miami hätten wir den ganzen Krempel für den Strand mit dem Bus transportieren müssen). Hauptsächlich lag es aber am Wetter. Zum Einem waren wohl noch Nachwirkungen des Hurricane Humberto spürbar, der zwei Wochen vor unserer Reise knapp vor der Atlantikküste Floridas nordwärts gezogen war. Viele sichtbare Schäden hatte er nicht angerichtet, aber vom früher breiten Sandstrand war häufig nicht mehr viel übrig. Und dann gab es schlichtweg einige Tage mit schlechtem Wetter mit Wolken, Wind und Regen.

Heute war so ein Tag, eigentlich vorgesehen für einen kurzen Ausflug und viel Relaxen irgendwo am Strand. So ganz funktioniert hat es nicht:

Morgens direkt nach dem Aufstehen: Der Ausblick geht auf dumme Sprüche an der Badezimmertür.

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Heute beginnt dann der Ernst des Urlaubs, der Road Trip. Im ersten Teil wollen wir „langsam und gemütlich“ die ganze Atlantikküste bis Jacksonville nordwärts fahren, wenn es geht auf der A1A. Auf der Interstate kann man das in etwas mehr als einem halben Tag erledigen, wir haben sechs Tage dafür Zeit.

Der Mietwagen ist ab dem Flughafen gebucht; kein Problem, die Bahn fährt ja hin. Sonntags leider nur alle halbe Stunde, und da wir nicht allzuspät nach der angegebenen Uhrzeit ankommen wollen, heisst es leider etwas eher aufstehen als üblich.

Dies ist fast das letzte Bild von Bahnen in Miami, und eigentlich gehört es zur Anreise. Bloss waren wir da so in Eile, zum Hotel zu kommen, das wir nichts fotografiert haben. Jetzt habe ich es nachgeholt.

Die Metrorail Station am Flughafen, so sieht es aus wenn man vom Flieger hier ankommt. Für uns ist es ein Blick zurück

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Heute am Samstag gibt es ein etwas gegensätzliches Programm. Für den Vormittag hatte ich mich für einen Besuch im Peréz Art Museum entschieden. Das ist ein Museum für zeitgenössische Kunst, es geht auf das Center of the Fine Arts im Miami-Dade Cultural Center an der West Flagler Street zurück. 2014 bezog es einen Neubau am Nordende des Bicentennial Parks kurz vor dem MacArthur Causeway. Schwerpunkte der Sammlungen sind Kunst des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst aus Nord- und Südamerika, Westeuropa und Afrika.

Etwas nördlich von Downtown gelegen, ist es problemlos mit dem Metromover erreichbar. Vor der Fahrt zum Museum brauchten wir zunächst mal ein paar Dollar, unsere vom letzten Urlaub übriggebliebenen Bargeldvorräte waren ziemlich aufgebraucht. Auf Google Maps fand sich die Chase Bank nahe des Brickel City Centre. Bei der Gelegenheit entstand dann das erste Fotos des Tages:

Das Brickel City Centre mit dem East Tower von der SW 8th Street aus

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Eisenbahnen in den USA sind so eine Sache, sie wurden ab den 50er Jahren fast komplett durch PKW und Flugzeug ersetzt. Noch gibt es die von Amtrak betriebenen Long-Distance Trains, bei denen Fahrgäste und Service von Jahr zu Jahr abnehmen. Besser sieht es auf regionaler Ebene aus, viele Kreise (Counties) und Staaten investieren in moderne Bahnsysteme.

In Florida gibt es etwas ganz Anderes: Einen privat betriebenen Fernzug. Brightline heisst die Sache, seit Ende 2018 ist die Virgin Group daran beteiligt und das Branding wird auf Virgin Trains USA umgestellt. Etwa 4 Mrd. US Dollar Investitionen werden benötigt, um zwischen Miami und Orlando eine neue Bahnverbindung einzurichten. Zwischen Miami und Cocoa Beach werden die Gleise der Florida East Coast Railway benutzt, der Rest ist eine Neubaustrecke. Seit Januar 2018 wird bereits zwischen Miami und West Palm Beach im Stundentakt gefahren, Orlando will man jetzt 2022 erreichen.

Da mich öffentlicher Nahverkehr und Bahnverkehr stark interessieren, war die Fahrt mit dieser Bahn eine der wenigen ‚Muss‘ Aktivitäten des Urlaubs.

Gestern hatten wir im Web die Tickets erworben, heute steht die Fahrt an. „Miami Central“, wie die neue Station in Miami heisst, liegt etwas nördlich Downtowns und ist von Brickel bequem mit dem Metromover zu erreichen.

Nach dem Frühstück sieht man uns daher wieder auf der Metromove Station in Brickel

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Heute stehen Vizcaya und Key Biscayne – dort der Cape Florida State Park – auf dem Programm.

Zunächst mal warjedoch Frühstück im Hotel angesagt. Das war mit das Beste auf der Reise (wie ich das gesamte Hotel auf Platz 1 in diesem Urlaub setzen würde), sogar Wurst und Käse gab es für diejenigen, die mit amerikanischer Kost früh morgens nicht klar kommen.

Die ersten Tage in der Stadt haben wir kein Auto, Miami Dade Transit hat also die Aufgabe uns zu transportieren. Das funktioniert hervorragend. Wir machen uns nach dem Frühstück auf zur Station Brickel, vielleicht mal 100 Meter vom Hotel entfernt, und entlocken dem Automaten zwei Tageskarten (jede gerade mal 4,50 Dollar). Vizcaya liegt jetzt nicht weit vom Hotel entfernt (ca. 3,5 Kilometer), aber auf Laufen haben wir keine Lust.

Vom Bahnsteig der Metrorail Schnellbahn haben wir einen guten Blick auf den automatischen Metromover. Hier ein Zug auf der Trasse in der 11th Street kurz vor der Station Brickel

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Fangen wir mal an, am Besten mit dem Anfang. Der ist mehr oder weniger immer der Gleiche, in Deutschland bemüht man sich, irgendwie zum Flughafen zu kommen, dann sitzt man fürchterlich lange in einer Metallröhre, und wenn man am Ziel die Immigration überwunden hat, muss man sich noch zum Hotel durchkämpfen.

Bei uns begann der Tag fürchterlich früh, wir flogen mit Lufthansa ab Frankfurt, und unser Flug startete dort am Vormittag. Der Zubringer ging ab in „QKL“, war also ein ICE der Bahn, 06:55 Uhr sollte es los gehen. Und um zum Kölner Hauptbahnhof zu kommen, bemühten wir die KVB, was immer ein gewisses Risiko ist, der Start an der Haltestelle zuhause war damit irgendwann nach Fünf, und der Wecker klingelte noch viel früher. So früh morgens hatte die KVB aber noch keine Zeit, Katastrophen vorzubereiten, und es lief alles glatt. Auch der ICE kam pünktlich von Dortmund, und nach einer Stunde Bahnfahrt waren wir dann um 8 Uhr am Flughafen.

Die Gepäckabgabe am Air ail Terminal war schnell erledigt, und dann gings zum Gate. Von der Sicherheitskontrolle ist mir nichts haften geblieben, es war wohl nicht viel los.

Das Gate war C16, in diesem schönen Bereich zwischen den beiden Terminals, der sich durch endlose Gänge, ziemliche Kahlheit und fehlende Infrastruktur auszeichnet. Immerhin, am Gate gab es ein kleines Café, so das wir endlich frühstücken konnten. Danach wurd es dann langweilig, es waren noch knapp zwei Stunden bis zum Abflug, so das wir jetzt mit dem Fotografieren anfingen.

Warten im nicht sonderlich kuscheligen Bereich zwischen Terminal 2 und 3: Gate C/D16

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