Meine Lust, auf der Rückreise zu fotografieren, hielt sich wieder einmal in engen Grenzen, und daher kann ich hier nur kurz den letzten Tag des Urlaubs beschreiben.

Da unsere Flüge erst am Nachmittag gingen, blieben wir auch nach dem Check Out noch etwas im Hotel und relaxten noch einmal auf der Terasse. Gegen 12 Uhr holten wir das Gepäck aus dem Storage Room und gelangten mittels der Linie 15 zum Flughafen. Dort war gerade nichts los, wir konnten am Schalter einchecken und brauchten uns nicht mit den Automaten abzugeben.

„Keine besonderen Vorkommnisse“ kann man über die Flüge sagen, sie verliefen problemlos. Auch die drei Stunden Langeweile in Southhampton beim Warten auf den Anschluß haben wir überstanden.

Die letzten Kilometer von Düsseldorf nach Köln ging es natürlich wieder mit unserem PKW, den wir auch wohlauf im Parkhaus vorfanden.

Das wars dann für 2018.

Da hab ich dann doch die Kamera gezückt: flybe verzieren ihre Flieger mit Öko-Aufklebern

An unserem letzten vollen Inseltag stand der Westen der Insel, der St. Ouens Beach, auf dem Programm. Dahin ging es in bewährter Weise mit dem Bus. Der fährt ab „Red Houses“, daher gingen wir den ersten Kilometer dahin zu Fuß. Dabei war Gelegenheit, die von uns meistbenutzte Buslinie 15 mit ihren Doppeldeckern zu dokumentieren:

Ein Bus der Linie 15 erreicht die Haltestelle am Hotel

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Von den beiden mit unserem Museumsticket möglichen Burgen hatte ich mir Mont Orguiel ausgesucht, im Fort Elizabeth direkt in St. Helier vermutete ich einen ziemlichen Trubel, hatten wir dort doch lange Warteschlangen an der Abfahrtstelle der Amphibienbusse gesehen.

Also ging es nach dem Frühstück wieder mal mit der Linie 15 nach St. Helier, und dort für Tanja nochmals in die Markthalle. Auch die nahegelegene Fischmarkthalle besichtigten wir diesmal.

Die Markthalle mal wieder

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Am Dienstag nahm Tanja wieder eine Auszeit zum Relaxen am Hotel. Für Stephan und mich hatte ich zwei Punkte auf die Tagesordnung gesetzt. Zunächst St. Catherine an der Ostküste, fast schon an der nordöstlichen Ecke der Insel und Endpunkt der an der Küste entlang fahrenden Busse. Den Nachteil des Bussystems auf Jersey, keine Querverbindungen im Norden anzubieten, bekamen wir dabei gut zu spüren, die Fahrzeiten addierten sich heute schon zu einer beträchtlichen Gesamtzeit.

Mit dem obligatorischen Umstieg in St. Helier dauerte es etwas, bis wir dort ankamen. Sonderlich interessant war St. Catherine jetzt nicht. Im Prinzip gibt es dort einen ziemlich weit ins Meer hinausgehenden Wellenbrecher und ein paar Cafés. Und es gab blaue Busse, deren Fahrgäste in den Cafés die Unterbrechung der Fahrt genossen. Dazu war es noch ziemlich diesig, die Aussicht also nicht so besonders.

Andrang an einem der Cafés in St. Catherine

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Der Vorschlag, das Hamptonne Freilichtmuseum zu besichtigen, kam irgendwie von Tanja. Und gestern am Maritime Museum gab es ein Sonderangebot: „4 Museen für den Preis von 3“. Da Hamptonne zu den möglichen Museen gehörte, kauften wir dieses Ticket und hatten damit dann das Programm für heute beschlossen (Als viertes Museum kam eine der beiden Burgen (Fort Elizabeth bzw. Mont Orgueil) in Frage, das sollte in den noch verbleibenden drei Tagen zu schaffen sein)

Also sah man uns nach dem Frünstück wieder im Bus. Wie üblich zunächst Richtung St. Helier, aber kurz vorher kann man umsteigen in die Linie 7, welche am Museum vorbeifährt.

Der Name stammt von der Familie Hamptonne, welche das Gehöft 1633 kaufte. Die Anfänge der Farm liegen wohl im 15. Jahrhundert, 1987 verkauften die letzten Eigentümer die Farm an eine der Museumsorganisationen auf Jersey und 1993 wurde das Museum eröffnet. In mehreren Gebäuden wird das ländliche Leben auf Jersey verdeutlicht.

Kurz nach unserer Ankunft startete eine öffentliche Führung, die wir mitgemacht haben und wo uns die einzelnen Gebäude ausführlich erläutert wurden.

Hier einige Fotos aus dem Museum:

Der Gesamtkomplex von der Straße aus

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Am Sonntag war uns mehr nach Ruhe. Einen ganzen Tag wollte ich allerdings nicht am Hotel und am Pool herumhängen und nahm mir vor, am Nachmittag einige Museen in St. Helier zu besichtigen. Ausgesucht hatte ich mir das Maritime Museum uns das Jersey Museum. Nun ist die Organisation der Reisen mehr meine Angelegenheit und daher sagte ich zu Stephan und Tanja  „Es gibt heute kein Programm, für die Touristen ist der Tag zur freien Verfügung. Der Reiseleiter macht aber Weiterbildung und schaut sich ein paar Museen an“. Alleine hat man mich aber doch nicht ziehen lassen und so enterten wir am frühen Nachmittag gemeinsam den Bus nach St. Helier.

Eingang des Maritime Museums

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Heute stand ein etwas grösserer Ausflug auf dem Programm. Wir wollten auch eine der anderen Kanalinseln besichtigen, und die Wahl war nach einigen Diskussionen auf Sark gefallen. Sark ist eine der kleineren Inseln mit ca. 500 Einwohnern. Von Jersey ist es recht gut zu erreichen, mehrmals wöchentlich fährt ein von Frankreich kommender Katamaran von Jersey weiter nach Sark und ermöglicht einen bequemen Tagesausflug.

Los gehts im Hafen von St. Helier, vom Busbahnhof aus mit einem 10minütigen Fußmarsch zu erreichen. Dabei begegnen wir einigen wartenden blauen Bussen, die Kunden für die Rundfahrten kommen also zum Teil mit der Fähre.

Im Terminal erwartet uns ein flughafenähnlicher Check-in und Sicherheits Prozess. Nach kurzer Wartezeit geht es aufs Boot das pünktlich ablegt. Der Weg führt an der Süd- und Westküste Jerseys entlang.

St. Brelade Bay

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Am Freitag gab es die ersten Ausfallerscheinungen. Tanja wollte einen Tag Pause am Hotel einlegen zum Relaxen. Auch Stephan und ich wollten es etwas geruhsamer angehen, aber einen Punkt hatten wir doch auf die Tagesordnung gesetzt: Gréve de Lecq, ein kleiner Strand im Norden der Insel. Dahin fur der Bus 12 ab den Red Houses. Nach dem Frühstück ging es los, bis zu den Red Houses begleitete uns Tanja, um in Supermarkt einzukaufen. Wir warteten an der Haltestelle davor auf den Bus.

Lädt zum Faulenzen ein: Der Pool des Hotels

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Unser Hotel lag so ungefähr in der Mitte zwischen Corbière und St. Aubin, und nachdem wir gestern die Bahntrasse nach St. Aubin abgelaufen waren, stand heute die andere Richtung auf dem Programm. Damit wird gleich wieder eine Sehenswürdigkeit erledigt, nämlich der Leuchtturm in Corbière. Die Hotelchefin erklärt uns genau den Zugang zur Bahntrasse, und dann geht es auch schon los.

Richtung Osten ist das Mikroklima trockener – die ehemalige Bahntrasse nach Corbière

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Nach dem sehr guten Frühstück im Hotel brachen wir so um 1/2 10 Uhr auf, die große weite Inselwelt zu erkunden. Hauptsächlich fortbewegen wollten wir uns mit den Bussen. Beim Fahrer gibt es aber nur eine relativ teure Tageskarte für 8 Pfund zu kaufen, für uns besser war die 7-Tage Karte für 30 Pfund, die es allerdings nur am Busbahnhof in St. Helier zu kaufen gab (das hat man inzwischen wohl geändert). Also entschieden wir uns (besser gesagt, ich entschied und hab es den anderen als Tagesprogramm verkauft) zu Fuß bis St. Helier zu laufen. Damit haken wir schon einen ziemlichen Teil der Sehenswürdigkeiten ab.

Bis 1936 gab es die Jersey Railway (eine der zwei Eisenbahnlinien auf Jersey, die andere war die Jersey Eastern Railway, 1929 stillgelegt) von St. Helier nach Corbiére, deren Trasse zwischen St. Aubin und Corbiére erhalten ist und als Rad- und Wanderweg genutzt wird. Der Teil vom Hotel bis St. Aubin stand als Erstes auf unserem Programm. Dann sollte es entlang der St. Aubins Bay, dem langen Sandstrand zwischen St. Helier und St. Aubin, weitergehen.

Bauernhof an der Mont Nicolle Road auf dem Weg zur ‚Railway Walk‘ genannten ehemaligen Bahntrasse

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Heute ging es los. Stephan und ich waren diesmal nicht alleine unterwegs, sondern eine Freundin (Tanja) hat uns begleitet. Und nachdem die Flugzeiten nach der Änderung alles andere als schön waren, ging es für uns fürchterlich früh los, denn um 7 7 Uhr wollten wir Tanja auf der anderen Rheinseite (der richtigen) abholen. Wir hatten ausreichend Zeit bis zum Abflug um 10 Uhr vorgesehen, da wir die nicht von Staus  auf den Autobahnen nach Düsseldorf oder an der Security auf dem Flughafen überrascht werden wollten.

Es ging aber alles gut, wir mussten sogar noch auf die Öffnung der Check In Schalter warten und waren dann recht früh im Abflugbereich, wo wir erstmal frühstückten. Der Flug ging dann gleich mal mit guter Verspätung los.

Nach langer Zeit mal wieder Busboarding und eine Turbopropmaschine

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Der zweite große Urlaub 2018 führte uns auch auf eine „englische“ Insel. Englisch in Anführungszeichen, da Jersey – darum geht es hier – und die anderen Kanalinseln einen sonderbaren Status haben. Sie sind nicht Teil Englands und auch nicht Großbritanniens, sondern „Kronbesitz“. Im praktischen Leben merkt man nicht viel davon, außer dass die Geldscheine anders aussehen und man bei An- und Abreise Duty Free einkaufen kann.

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Am Sonntag entschieden wir uns zugunsten einer frühen Ankunft in Köln nicht nochmal nach Zandvoort zu fahren. Stattdessen begnügten wir uns mit einem Spaziergang durch den „Amsterdamse Bos“ (Amsterdamer Wald), eine großzügige Parkanlage im Süden der Stadt unweit unseres Hotels.

Selbstbildnis mit Hotel. Das Holiday Inn Express Amsterdam South war früher einmal ein Bürogebäude

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Am Samstag war schlechtes Wetter angesagt mit einem durchziehenden Regengebiet. Ein guter Grund, nicht gleich nach Zandvoort zu fahren, im Regen ist es am Strand nämlich nicht seher schön. Es sah allerdings so aus, als wären ein paar Tropfen in der Nacht das gesamte Unwetter gewesen, schon beim Frühstück war draußen kein Regen mehr zu sehen. Allerdings hatten wir uns schon ein Alternativprogramm zum Strand ausgedacht: Am Wochenende vorher war die Nord-Süd U-Bahn in Amsterdam eröffnet worden, und in „Der Stadtverkehr“ war der Busverkehr südlich Amsterdam beschrieben worden, der kürzlich 100 Elektrobusse in Betrieb genommen hatte. Diese Neuigkeiten im Nahverkehr zu besichtigen war unser erster Programmpunkt.

Also wanderten wir durch Buitenveldert zur Haltestelle der Linie 347 auf dem Amstelveenseweg.

Unterwegs zur Bushaltestelle: Wasserlauf in Buitenveldert

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Ende Juli entschieden wir uns recht kurzfristig für ein Wochenende an der See an unserem Lieblingsstrand. Das ist Zandvoort in den Niederlanden. Nicht jedermanns Sache, aber ab Köln gerademal 250 km fast ausschließlich Autobahn entfernt und damit auch als Tagestour machbar. Lieber bleiben wir aber über Nacht, und wählen dabei meistens ein günstiges Airport Hotel. Letztendlich ist es auch von Schiphol keine halbe Stunde Autofahrt bis Zandvoort, und auch per Bus ist es problemlos zu erreichen.

Stephan hatte irgendwie Freitag zumindest den Nachmittag frei, so dass wir uns schon mittags auf die Reise begaben. Als Hotel hatten wir uns diesmal ein Holiday Inn Express im Süden Amsterdams, in Buitenveldert, ausgesucht. Nachdem wir so ca. 16 Uhr dort angekommen waren und eingecheckt hatten, starteten wir eine kleine Wanderung durch den Stadtteil zum Bahnhof Amsterdam Süd. Während Buitenveldert ab 1959 gebaut wurde und sich nicht groß verändert hat, sind in jüngerer Zeit rings um den Südbahnhof Wohn- und Geschäftshochhäuser in großer Anzahl entstanden. Auch die Verkehrswege wurden ausgebaut, aus dem provisorischen Endbahnhof der Bahnstrecke nach Schiphol wurde ein großer Durchgangsbahnhof, und inzwischen drei Metrolinien führen vorbei.

Nach einer Erischung von einem Kiosk überlegten wir uns, wie man nach Zandvoort kommt. Das ist inzwischen ganz einfach, vor einigen Jahren wurde eine Buslinie direkt vom Südbahnhof nach Haarlem eingerichtet. Auf der Linie 346 wurden neue Doppeldecker eingesetzt. An der Tempeliersstraat in Haarlem hieß es umsteigen in die Linie 80 nach Zandvoort.

Immerhin um 18:30 Uhr kamen wir in Zandvoort an und gingen die Fußgängerzone hoch zur Strandpromenade, und anschließend direkt am Strand einige Kilometer nach Süden bis wir keine Lust mehr hatten.

Das für Samstag angesagte schlechte Wetter zeigt sich am Horizont. Ansonsten war die Nordsee sehr friedlich, es war mehr Badewanne wie Ozean.

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Viel gibt es nicht zu sagen. Hatten wir gestern den ganzen Tag Sonnenschein, regnete es heute wieder. Der Abschied von Konstanz viel also nicht schwer.

Und Tschüss…. Das Ibis Budget in Konstanz

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Seit langem stand eine Schiffsfahrt auf dem Genfersee auf meiner Urlaubs-Wunschliste. Heute sollte dies erledigt werden.

Die Schweiz sind zwar ein kleines Land, aber ein paar Teile sind doch so weit von Deutschland entfernt, das es schwierig bis unmöglich ist, sie per Tagesausflug zu erreichen. Eine Fahrt mit der Bernina-Bahn z.B. klappt nicht. Auch Genf ist etwas weiter entfernt, und zusammen mit den Schiffsfahrplänen war es nicht möglich, nach Genf zu fahren und dann mit dem Schiff den ganzen See zu befahren. Wir fuhren daher nur bis Lausanne und machten eine Tour über den nordöstlichen Teil des Sees.

Es hieß also etwas eher aufstehen und wie üblich mit dem Bus zum Bahnhof. Um 8 Uhr ging es mit dem Zug los, mit einmal Umsteigen in Winterthur und dann über Zürich, Bern und Fribourg erreichten wir Lausanne um 11:40 Uhr

Bald sind wir am Ziel. Blick aus dem Zug auf den Genfer See

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Eigentlich wollten wir heute ins Appenzellerland, auf den Säntis. Leider war das Wetter sehr schlecht, die Webcam zeigte nur Grau in Grau statt eines Alpenpanoramas, und kurzfristige Wetterbesserung war nicht in Sicht. Wir entschieden uns daher, einen alten Plan aufzugreifen und ans „Südende des Ostwinds“ zu fahren. „Ostwind“ ist dabei der Verkehrsverbund Ostschweiz, der auch den Kanton Glarus umfasst, und die südlichste Bahnstation dort ist Linthal. Auf direktem Wege kommt man nicht dahin, der ginge über Zürich und dort hat man den ZVV, den Zürcher Verkehrsverbund. Mit der Tageskarte des Ostwinds muss man über St. Gallen fahren. Kompliziert ist das aber nicht:

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Am Montag steht ein Ausflug über den Bodensee bis nach Bregenz auf dem Programm. Mit dem Bus geht es bis zum Bahnhof, in der Bäckerei ist dann Frühstücken angesagt. Die Fahrkarten kaufen wir am Schalter der Schiffsbetriebe, und obwohl der Wunsch präzise formuliert war, werden sie falsch ausgestellt. Die Bahncard Ermäßigung auf die inzischen Bodensee-Ticket genannte Fahrkarte hatte man nicht berücksichtigt.

Irgendwann können wir das Schiff besteigen, es ist die Stuttgart, und machen es uns auf dem offenen hinteren Deck bequem. Gleich geht es los mit dem Fotografieren:

Blick zurück aufs Konzilgebäude von 1388, seit 1912 als Restaurant und Kongressgebäude genutzt.

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Ende Juni bis Anfang Juli verbrachten wir knapp zwei Wochen Urlaub in Böblingen. Neben dem Ausflug nach Straßburg ging es auch für ein paar Tage an den Bodensee. „Bahnfahren in der Schweiz“ stand schon lange auf meiner To-Do-Liste, und jetzt sollte die Gelegenheit dazu sein.

Am Sonntag morgen ging es mit dem Auto die A81 lang nach Konstanz. Unser Hotel war das IBIS Budget im Industriegebiet nahe der neuen Brücke über den Rhein. IBIS schlägt hier zwei Fliegen mit einer Klappe, in einem Gebäude sind sowohl ein „Budget“ (linker Eingang) und auch ein „Styles“ (rechter Eingang) untergebracht. Im Flur konnten wir durch eine Glastür hinüber in den „Styles“-Teil blicken, zumindest der Teppich im Flur war gleich. Die Zimmer hatten wohl auch die gleiche Größe, im „Budget“-Teil  natürlich ziemlich spartanisch eingerichtet. Nicht sonderlich „budget“  war der Preis, Konstanz und der Bodensee sind im Hochsommer nicht sehr günstig.

Wir kamen recht früh an und ergatterten einen der wenigen kostenlosen Parkplätze vor dem Hotel. Einchecken war noch nicht möglich, aber wir bekamen schon die „Kurkarte“. Konstanz erhebt nämlich Kurtaxe, immerhin kann man dafür kostenlos mit den Stadtbussen fahren, was uns ganz entgegen kam.

Am Nachmittag unternahmen wir dann einen längeren Spaziergang entlang der Nordseite des Rheins und Bodensees bis nach Staad zum Fähranleger.

Die Munot, das jüngste Schiff der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (Baujahr 1998), vor der neuen Rheinbrücke

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In Straßburg wurde 1994 der dritte neue französische Straßenbahnbetrieb eröffnet und seitdem immer erweitert, seit Ende 2017 fährt die Bahn auch über die Grenze nach Deutschland und endet in Kehl. Ein Besuch dieser Straßenbahn und der Stadt Straßburg stand bei mir schon lange auf dem Plan, aber die Verwirklichung zog sich hin, erst heute ging es nach Straßburg.

Die Tram ist bereits ab Kehl gut gefüllt

Mit dem PKW fuhren wir ab Böblingen quer durch den Schwarzwald bis Kehl. Das Auto parkten wir auf dem großen Parkplatz „Läger“, und machten uns dann zu Fuß auf zum Bahnhof und zur Straßenbahn. Das Deutsch des Automaten war etwas holprig, insbesondere fragte er irgendwann nach dem „Wert“ des ausgewählten Fahrscheines. Es stellte sich heraus, das die Anzahl der Fahrscheine gemeint war. Aber auch diese Schwierigkeit überwanden wir und dann ging es los.

Warten auf die Abfahrt

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Nachdem wir gestern einiges von Manchester gesehen hatten, wenn auch nicht die eigentlichen Sehenswürdigkeiten, konnten wir heute wieder einen Ausflug machen. Es ging nach Liverpool, natürlich mit der Bahn. Am Bahnhof angekommen, war das Angebot an Fahrscheinen ziemlich undurchschaubar, je nach Einschränkung bezüglich Route, Vekehrsunternehmen und Gültigkeitszeit gab es einen anderen Preis. Wir entschieden uns für einen, der auf (mindestens) den beiden Hauptstrecken gültig war und mitgemacht wir nachmittags jederzeit zurückfahren könnten.

Manchester Picadilly ist eigentlich ein Kopfbahnhof, am Rand gibt es aber zwei durchgehende Gleise, die man nach einem etwas längeren Marsch erreicht. Dort fuhr der Zug nach Liverpool ab, wie üblich war er nicht ganz pünktlich.

Ca. eine Stunde später erreichten wir dann Liverpool Lime Street.

Ankunft in Liverpool – Unter der Bahnhofsuhr wacht die Polizei

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Heute geht es bereits weiter nach Manchester. Von Birmingham selber hatten wir nicht so viel gesehen. Das Wetter verhinderte Spaziergänge und die Ausflüge liessen auch nicht viel Zeit dafür. In Manchester wollten wir es etwas anders machen. Zunächst aber stand die Zugfahrt an, um 09:30 Uhr sollte es von der New Street Station aus losgehen. Es war ein ‚Cross Country‘ Zug von Arriva, der die  Strecke von Cardiff in Wales einigermassen pünktlich hinter sich gebracht hatte. Unterwegs gab es sogar ein kostenloses heisses Frühstück, ein Brötchen mit Schinkenspeck – das war wesentlich besser als alles was wir im Hotel vorgesetzt bekommen hatten.

In Manchester kamen wir kurz nach 11:00 Uhr an und gingen dann zum Hotel. In Manchester hatten wir ein ‚Motel One‘ gebucht (das ‚Royal Exchange‘), um diese Kette mal auszuprobieren. Kurzum, wir waren recht begeistert. Das Hotel war zunächst nicht leicht zu erkennen, die typische Front gab es nicht, zur Straße hin war die historische Fassade des alten Hauses erhalten geblieben, dahinter dann allerdings alles neu.  Im Hotel hatte man erstmal Probleme, meine Buchung zu finden. Obwohl ich immer meinen Namen buchstabiere, hatte die Dame wohl schon die Ohren zugeklappt und suchte nach dem englischen ‚Brown‘. Kurz bevor ich die e-mail auf dem Handy ausgegraben hatte, kam sie dann selber drauf. Das ist allerdings das einzig negative, was ich zu Motel One sagen kann. Die Zimmer sind zweifelsfrei recht klein, aber Zimmerausstattung, Frühstück und auch die Bar abends waren sehr gut (Stephan war nochmal in einem Motel One in Frankfurt (Bürostadt Niederrad) und meinte, es fiele gegenüber Manchester doch stark ab).

Wir konnten unserer Koffer da lassen, und nach einem Toilettenstop ging es an die Erkundung der Stadt. Einer der Punkte war die Erkundung des in den letzten Jahren stark ausgeweiteten Stadtbahnsystems von Manchester. Wir liefen also zur nächsten Stadtbahnstation am Exchange Square, kauften eine Tageskarte und los gings.

Hier beginnt dann auch die fotografische Dokumentation.

Exchange Square

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Die Erkundung des englischen öffentlichen Naverkehrs war ein großer Porgrammpunkt in diesem Urlaub, und deswegen wurde heute ein Ausflug nach Stratford-upon-Avon aufs Programm gesetzt, dorthin wollten wir mit der Bahn fahren.

Das Frühstück im Hotel war nicht besser als gestern, danach gingen wir zur zweiten großen Bahnstation in Birmingham, „Snow Hill“, dort fahren die Züge nach Stratford-upon-Avon ab. Die Fahrkarte war schnell gekauft, und der Zug war fast pünktlich. Eine knappe Stunde später waren wir da.

der Bahnhof in Stratford-upon-Avon

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Einen echten Plan hatte ich für den Aufenthalt in Birmingham nicht. Nach  Studium einiger Broschüren aus dem Ständer an der Rezeption und Buslinienplänen im Internet wurde für heute ein Besuch im ‚Black Country Living‘ Museum in Dudley, einer Kleinstadt ca. 15 km nordwestlich Birminghams, auf den Plan gesetzt.

Dahin kamen wir mit der Buslinie 87. Nach dem unsäglichen Hotelfrühstück machten wir uns auf, die Haltestelle in der Nähe der Kathedrale war schnell gefunden. Beim Busfahrer wurde eine Tageskarte gekauft, wir machten es uns im Oberdeck in der ersten Reihe bequem und auf ging’s.

Linie 87 nach Dudley auf der Colmore Road an der Kathedrale

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Also geht es los. Wir flogen mit British Airways. Dank Cathay Pacifics Mitgliedschaft in der ‚One World‘ Allianz hatte ich eine Menge Avios vom letztjährigen Flug nach Australien, die ich jetzt einsetzen konnte und die den Flug etwas verbilligten. Alles in Allem hat sich aber British Airways aber einen Platz auf meiner ‚never again‘ Liste erkämpft. Dies liegt daran, dass man im Kampf gegen die Billigflieger nichts Besseres zu tun hat als deren Regeln 1:1 zu kopieren. Wir hatten den Zuschlag für Aufgabegepäck gezahlt und nur jeweils einen nicht sonderlich großen Rucksack dabei. Die Stewardess verbat uns dann aber diese im Gepäckfach zu verstauen, wir mussten sie im Fußraum unterbringen. Oben kamen die Gepäckstücke der zum ‚Nur Handgepäck‘-Tarif reisenden Sparbrötchen hin. Mit sowas punktet man bei mir nun mal gar nicht. Weiter fallen mir noch die fein abgestuften Regelungen für die Sitzplatzreservierung ein, wenn man nicht dafür bezahlen will (hier erlaubte unser Tarif sogar großzügig die kostenfreie Reservierung 48 Stunden vor Abflug) und der wirklich schlechte Sitzabstand ein. Und nichtmal ein Wasser gibt es kostenlos während des Fluges.

Wir kamen ziemlich früh ca. 2 Stunden vor Abflug in Düsseldorf an und alle deutschen Mustertouristen hatten mal wieder Angst, den Flieger zu verpassen; wir konnten uns jedenfalls am Ende einer langen Schlange einreihen. Nach uns kam kaum noch jemand. Eigentlich hatten wir vorgehabt, zunächst mal Kaffee zu trinken und zu frühstücken, aber daraus wurde nichts. Aufgrund der langen Schlange hatten wir uns direkt zum Check-in angestellt, und Im Abflugbereich selbst war es extrem voll, nirgendwo war mehr Platz. Hinter der Passkontrolle bestand die Infrastruktur dann nur noch aus Kaltgetränkeautomaten.

Nachdem Erlebnis mit dem Handgepäck habe ich auch darauf verzichtet, bei der Stewardess während des Fluges was zu kaufen.

Die neue British Airways Sitzlandschaft

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Und noch ein paar weitere Ausflüge…

Für 2018 planen wir keine längere Interkontinentalreise, es wird wohl bei ein paar Kurzurlauben in Europa bleiben. Den ersten haben wir hinter uns, Ende April ging es für eine knappe Woche mal wieder auf die britische Hauptinsel, und zwar in die englischen Midlands, das ist das Gebiet um Birmingham, und anschließend nach Manchester und Liverpool. Beides ist bereits in Nordwestengland gelegen, was sich nicht so gut anhört und daher im Titel unterschlagen wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag diente eigentlich zum Testen von Slideshows. Leider funktioniert dies bei mir derzeit nicht richtig. Ich hab die Fotos daher jetzt einfach sequentiell hinten angehängt.

Anfang des Jahres nahm Stephan an einem Fahrertraining von BMW teil. Dies war ein ‚Wintertraining‘ und fand in Sölden in Österreich statt. Dort ist man sich sicher, ausreichend Schnee und Eis zur Verfügung zu haben.

Das ganze dauerte drei Tage vom 16. bis 18. Januar (Dienstag bis Donnerstag). Ich habe Stephan begleitet und mich meistens im Hotel gelangweilt. Das lag am eher mäßigen Wetter, es gab nämlich mehr als genug Schnee und damit verbunden Lawinengefahr. Bereits am Dienstag bei der Anreise begann es auf der Arlbergautobahn stark zu schneien. In Sölden war davon zunächst noch nichts zu bemerken, im Ort lag fast kein Schnee. Das änderte sich aber in der Nacht, und Mittwoch und Donnerstag gab es bei Temperaturen knapp unter Null immer wieder längere Schneefälle. Die Wolken hingen tief im Tal, und daher fand ich eine Fahrt mit den Seilbahnen in die Berge nicht sinnvoll. Aufgrund der Lawinengefahrt waren die Bergbahnen am Mittwoch vormittag auch fast vollständig außer Betrieb,  Nachmittags und am Donnerstag war dann der Bereich des Gletschers noch gesperrt. Meine Aktivitäten waren also auf Spaziergänge durchs Dorf und einen kleinen Ausflug zu den Anfängerliften oberhalb des Dorfes beschränkt.

Und hier sind jetzt einige Fotos, die dann doch dort entstanden sind:

Das Hotel „Central“

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