2019 ging es nach Florida:

Aber keine Angst, allzuviel Wildnis gibt es nicht, und neben Natur kommt auch sehr viel „Stadt“ auf der Reise vor. Es ging von Miami entlang der Ostküste nordwärts bis Jacksonville, dann nach Georgia bis Atlanta (und auf dieser Strecke lag der Okefenokee Sumpf, indem obiges Foto entstand). Atlanta war der Umkehrpunkt, wir fuhren südwestlich an die Golfküste nach Ft. Walton Beach. Weiter führte die Route entlang der Golfküste und dann wieder in eine große Stadt – Orlando. Noch zwei Tage am Meer in Naples und die vier Wochen Urlaub waren rum.

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Der Flug zurück ging erst am Nachmittag, also gingen wir den Tag recht gemütlich an. Beim Frühstück löste sich auch das Rätsel, warum die letzte Nacht im Hotel so teuer war. Es liefen auffallend viele Leute in roten Sportklamotten rum, und dann parkte gegenüber des Hotel ein PKW aus München ein, dem vier Männer allesamt in „Bayern München“ Fankleidung entstiegen. Offensichtlich waren sie die ganze Nacht durchgefahren. Eine kurze Recherche im Internet bestätigte es dann: Heute war Pokalfinale zwischen Bayern München und RB Leipzig.

Nachdem Checkout und Deponieren des Koffers machten wir uns nochmal auf, Berlin zu erkunden. Ausgesucht hatten wir uns zunächst einen Spaziergang quer durch den Tiergarten zum Sony Center. Also ging es wie fast jeden Tag erstmal zur Siegessäule und diesmal entlang der Großen Sternallee weiter südwärts.

Letztes Jahr In Jersey führte uns einer der Wanderungen durch die „Batterie Moltke“, eine unrühmliche Hinterlassenschaft der deutschen Besatzung während des 2. Weltkrieges. Hier in der Nähe der Siegessäule kann man sich ein Bild von dem Herrn machen Die Stadt Berlin weiss Näheres über das Monument.

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Heute geht es uns besser und damit kommt der Fotorucksack mit. Für den Anfang habe ich mir die Wiederholung der Bootstour „zu Fuß“ vorgenommen, also eine Wanderung entlang der Spree bis zur Museumsinsel. Das Pergamon Panorama dort interessiert mich und so wollen wir es auch besichtigen.

Wir gehen also unsere Standardstrecke Richtung Siegessäule, biegen aber an der Spree gleich ab und laufen am Nordufer entlang der „Abgeordnetenschlange“.

Auf der Suche nach einem Motiv

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Nach der letztendlich doch anstrengenden Teilnahme an der Daimler Hauptversammlung (knapp 10 Stunden saßen wir auf den Konferenzstühlen im Saal), gingen wir es heute gemütlich an. Insbesondere das Abendessen lag mir noch derart im Magen, dass ich kein schweres Gepäck mit mir Herumschleppen wollte, also blieb der Fotorucksack im Hotel.

Als erstes stand heute ein Spaziergang zum Ku’damm an, wir wollten mal den dortigen Appleshop besichtigen. Es ging entlang der Paulstraße südwärts zur Lutherbrücke vorbei an Schloss Bellevue zur Siegessäule.

Schloss Bellevue von der Spreebrücke aus

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Heute kommen wir zum Hauptereignis der Woche. Den Berlin Urlaub hatten wir um die Hauptversammlung von Daimler-Benz herum gelegt, die heute in der Berliner Messe stattfand.  Seit einigen Jahren besitze ich einige Aktien, u.a. auch von Daimler. So eine Hauptversammlung hatte mich schon immer fasziniert und nun war die Gelegenheit, mal vorbei zu schauen. Für den gewöhnlichen Kleinstaktionär lohnt das eigentlich nicht, die Kosten für einen Berlin Trip zur HV übersteigen zumeist bei Weitem die erzielte Dividende. Anders sieht es aber aus bei in Berlin und dem Umland wohnenden Anlegern, für die  gibt es einen Tag mit großer Autoschau und kostenlosem Essen. Selbst der Verbundfahrschein für Hin- und Rückfahrt ist inklusive. Die Reden übersteht man auch so. Wer Zeit hat kommt daher gerne, und Zeit haben vor allem Rentner. Entsprechend ist der größte Teil des Publikums eher älter.

Los geht es um 10 Uhr, wobei die Hallen bereits ab 8 Uhr geöffnet sind. Wer bei den Reden von Bischoff und Zetsche einen guten Platz haben will, muss frühzeitig im Plenum sein. Wir verzichteten aufs Hotelfrühstück und machten uns auf zur S-Bahn Station. Von dort geht es alle 5 Minuten zum Westkreuz, ab dort wurden wir mit Shuttlebussen bis zur Halle 26 gebracht, wo die Veranstaltung stattfand. Alles ging problemlos über die Bühne und wir waren tatsächlich schon kurz nach 8 Uhr da. Leider gab es zunächst nur trockene Croissaint zum Frühstück, Besseres stand erst ab 09:30 Uhr auf dem Speiseplan.

Morgens um 8 ist die Welt noch in Ordnung. In Halle 26 gibt es Kaffee und dort ist auch die Ausstellung mit den neuesten und größten Modellen aufgebaut. Elektromobilität ist das aktuelle Schlagwort und fast alle ausgestellten Fahrzeuge hatten Elektroantrieb. 

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Einer der Punkte während unseres Berlinaufenthaltes sollte eine Bootsfahrt werden. Von den klassischen Ausflügen in Berlin  (Spree, Landwehrkanal, Havel und Wannsee) hatte ich nun schon genug mitgemacht, um mal etwas Neues zu sehen entschied ich mich für eine Fahrt ab Potsdam. Die Wahl fiel auf die  als „Inselrundfahrt“ vermarktete Fahrt, die nicht nur über die Havelseen westlich Potsdam ging, sondern zurück durch den Sacrow-Peretzer Kanal (Durch diesen Kanal ist Potsdam auf allen Seiten von Wasser umgeben, also sozusagen eine Insel).

Es ging daher morgens nach dem Frühstück zur nahegelegenen S-Bahn Station und auch die S7 kam gleich. Damit erreichten wir Potsdam ohne Umsteigen. Wir hatten noch zwei Sachen auf der Einkaufsliste für eine stundenlange Fahrt auf dem Oberdeck eines Schiffes bei schönem Wetter, nämlich Sonnencreme und Baseball Caps. Die fanden wir mit leichten Mühen im Einkaufszentrum direkt am Potsdamer Hauptbahnhof. Danach gings über die Brücke zur Schiffsanlegestelle. Die Fahrkarten waren schnell gekauft.

Für die Fahrt vorgesehen war die MS Sanssouci, mit Baujahr 2010 das Flaggschiff der Potsdamer Flotte. Das Schiff hat das Schloss Sanssouce als Thema, die Bogenfenster und der gelbe Anstrich verdeutlichen das. Selbst eine Kuppel (über der Tanzfläche) gibt es. Nach klassischem Schiff sieht es nicht mehr ganz aus.

MS Sanssouci

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Ende Mai ging es für ein paar Tage nach Berlin. Um die Daimler Hauptversammlung, die wir uns dank einiger Aktien in meinem Besitz mal anschauen wollten, hatten wir ein paar Tage Städtetrip herumgebastelt.

Los ging es am Sonntag, An- und Abreise waren mal nicht per Bahn, sondern per Flugzeug geplant, mit Eurowings von Köln/Bonn aus. Die Anreise zum Flughafen per PKW war kein Problem, auch die Videoüberwachung funktionierte problemlos, am Einfahrtstor des Parkhauses angekommen, öffnete sich die Barriere nach wenigen Sekunden, da wir bei der Vorausbuchung des Parkplatzes das Kennzeichen angegeben hatten.

Eurowings hat sich dann nicht mit Ruhm bekleckert. Check-in funktionierte zwar wundervoll digital, aber dann und wann hat man etwas Gepäckl dabei und den Koffer muss man immer noch analog abgeben. Und wenn man schon viel Geld für die Mitnahme des Gepäcks zahlt, sollte zumindest das Abgeben schnell und reibungslos funktionieren. So war es natürlich nicht, vor dem einen besetzten Schalter durften wir 30 Minuten in der Schlange stehen. So werden die Fluglinien das Handgepäckchaos an Bord kaum in den Griff bekommen.

Lange Schlange und unbesetzte Schalter – Eurowings …

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Meine Lust, auf der Rückreise zu fotografieren, hielt sich wieder einmal in engen Grenzen, und daher kann ich hier nur kurz den letzten Tag des Urlaubs beschreiben.

Da unsere Flüge erst am Nachmittag gingen, blieben wir auch nach dem Check Out noch etwas im Hotel und relaxten noch einmal auf der Terasse. Gegen 12 Uhr holten wir das Gepäck aus dem Storage Room und gelangten mittels der Linie 15 zum Flughafen. Dort war gerade nichts los, wir konnten am Schalter einchecken und brauchten uns nicht mit den Automaten abzugeben.

„Keine besonderen Vorkommnisse“ kann man über die Flüge sagen, sie verliefen problemlos. Auch die drei Stunden Langeweile in Southhampton beim Warten auf den Anschluß haben wir überstanden.

Die letzten Kilometer von Düsseldorf nach Köln ging es natürlich wieder mit unserem PKW, den wir auch wohlauf im Parkhaus vorfanden.

Das wars dann für 2018.

Da hab ich dann doch die Kamera gezückt: flybe verzieren ihre Flieger mit Öko-Aufklebern

An unserem letzten vollen Inseltag stand der Westen der Insel, der St. Ouens Beach, auf dem Programm. Dahin ging es in bewährter Weise mit dem Bus. Der fährt ab „Red Houses“, daher gingen wir den ersten Kilometer dahin zu Fuß. Dabei war Gelegenheit, die von uns meistbenutzte Buslinie 15 mit ihren Doppeldeckern zu dokumentieren:

Ein Bus der Linie 15 erreicht die Haltestelle am Hotel

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